■ „German Trash Prosa“ gibt dem literarischen Untergrund eine weitere Chance. Ein bißchen Punk liegt in der Luft – doch das meiste bleibt Authentizitätsgeschwalle
■ Tamara Danz ist tot. In ihren Rocksongs war viel Platz für Hurensöhne, verlorene Kinder und "wilde Mathilden" - Das tat gut in Honeckers sozialistischem Einheitsgrau. Und überhaupt: Stil ist, wenn
In Dresden ging das 16tägige „Theater der Welt“-Festival zu Ende – mit einem erfreulich gutgelaunten Schlußprogramm und der achtstündigen Gesamtfassung von Robert Lepages „Die sieben Ströme des Flusses Ota“ aus Quebec ■ Von Petra Kohse
In ihren Praxen müssen ZahnärztInnen Quecksilber seit Jahren als Schwermetall entsorgen. Nur in den Zähnen soll es nicht giftig sein. Was ist tatsächlich dran am Amalgam, das noch nicht mal mehr durch den Abguß wandern darf? ■ Von Petra Welzel
Dialektische Fragmente: Frank Castorf setzte seine Trilogie „zur deutschen Alltagsgeschichte“ an der Berliner Volksbühne fort und inszenierte als zweiten Teil „Golden fließt der Stahl/Wolokolamsker Chaussee“ von Grünberg/Müller ■ Von Petra Kohse
Nach zähem Rechtsstreit endlich hochoffiziell am Zürcher Schauspielhaus: Werner Schwabs Stück „Der reizende Reigen nach dem Reigen des reizenden Herrn Arthur Schnitzler“, allerdings diesmal ohne l'amour pour l'amour ■ Von Petra Kohse
An das Kinderspiel muß die Kunsthistorikerin Hanna Gagel gedacht haben, als sie 200 Künstlerinnen- und Künstlerbilder verglich. Mit durchschlagendem Erfolg: Was „weibliche Bildsprache“ ist, bleibt vorläufig ihr Geheimnis ■ Von Petra Welzel
Ehrfurcht pflastert seinen Weg: Regisseur Stein wird schon jetzt ein großer Bahnhof gebaut. Aber braucht Berlin Peter Stein? Und braucht Peter Stein Berlin? Und kennt hier überhaupt noch jemand die Geschichte dieses Mannes? ■ Von Petra Kohse