In Thüringen wünschen sich alle „stabile Verhältnisse“. Vielleicht mit einer GroKo aus Linke und CDU. Aber hält das die Faschisten langfristig ab?3 Außerdem: Warum Frauen über 60 linker wählen, Hannover grüner ist als Thüringen und sich die AfD nicht zu früh freuen sollte2-5
Nicht mal ein Viertel der SPD-Mitglieder stimmt für Olaf Scholz und Klara Geywitz als neue ParteichefInnen. Da kein anderes Duo mehr Stimmen bekommt, gehen sie dennoch als Stärkste in die Stichwahl – gegen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans4–5
Thüringens CDU-Kandidat Mohring nennt Höcke einen Nazi – eine erfreulich klare Abgrenzung. Doch ein rhetorischer Überbietungswettbewerb verbietet sich.
Homöopathie soll in Deutschland nicht länger von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden, fordert ein Antrag mehrerer Grüner. Der könnte auf dem Parteitag im November für einen heftigen Streit sorgen7
In einem Berliner Hotel hat die türkische Opposition über einen neuen Gesellschaftsvertrag diskutiert. Neben kurdischen und laizistischen Vertretern nahm auch ein islamisch-konservativer Politiker an der Tagung teil
Regieren ohne AfD: In Sachsen zeichnet sich eine schwarz-rot-grüne „Kenia-Koalition“ ab, in Brandenburg könnte es die SPD auch mit Grünen und Linken oder mit der CDU und den Freien Wählern versuchen. Auf jeden Fall werden immer mehr Dreierbündnisse nötig – nicht nur im Osten. Alles über Chancen und Risiken der neuen Farbenspiele 2–7, 12, 14, 18