Zurück zur großen Gefühlslandschaft: Parallel zur Mode- und Designszene propagiert auch die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit ihrer „Wunschwelten“-Ausstellung eine „Neue Romantik in der Kunst“
Aus Einflussangst einen Groove machen: Mit dem White Boys Funk ihrer Band LCD Soundsystem geben James Murphy und Tim Goldsworthy dem Postpunk-Sound der Achtzigerjahre ein brillantes Update. Mit ihrem Label DFA verpassen sie New York zugleich das aufregendste Indielabel seit langem
Afrika, ein Bewusstseinszustand: In gleich zwei Ausstellungen zieht sich die afrikanische Kunst derzeit die eigene Identität unter den Füßen weg. Stattdessen werden Hybridität und Dazwischensein betont: „New Identities“ in Bochum und „Afrika Remix“ im Düsseldorfer Museum Kunstpalast
Eine Retrospektive im Mauritshuis in Den Haag zeigt neunzehn Gemälde, drei Miniaturen und sechzehn Zeichnungen von Hans Holbein dem Jüngeren. Der 1497 oder 1498 in Augsburg geborene Hofmaler des englischen Königs war einer der Ersten, der echte Menschen aus Fleisch und Blut darstellte
Seit letztem Herbst leitet Deborah Treisman das Literaturressort des „New Yorker“. Auf seine Short-Story-Seiten richten sich die Begehrlichkeiten der literarischen Öffentlichkeit der USA wie sonst kaum
Perversion! Faschismus! Serienkiller! Eine 24-teilige CD-Box würdigt die Industrial-Legende Throbbing Gristle. Ohne sie gäbe es keinen Marilyn Manson, auch Aphex Twin würde anders klingen
George Clooneys Regiedebüt „Confessions of a dangerous mind“ erzählt vom Leben des Chuck Barris. Der TV-Show-Produzent behauptete einst von sich, ein Killer im Auftrag der CIA gewesen zu sein
Projekte, Projekte, Projekte: Der Großgewerbekünstler, Aktivist und Popmusiker Peter Gabriel hat ein bedeutungsschwangeres Album voller Gemeinplätze und esoterischer Abstraktionen herausgebracht
Kritik der zynischen Vernunft: Billy Bragg, Britanniens letzter politischer Songwriter, über sein Engagement einst und heute sowie Englands kulturelle Eigenheiten im Zeitalter der Globalisierung