Dass wir das noch erleben dürfen: Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bewertet „Stuttgart 21“ neu und warnt vor diesem „Menetekel“. Die Abrechnung hätte auch in Kontext stehen können.
Kein CDUler aus Baden-Württemberg ist im politischen Berlin mächtiger als Thorsten Frei. Jetzt steht der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag vor einem nächsten, seinem bisher größten Karriereschritt.
Die scharfe Kritik der Ex-Kanzlerin am Kanzlerkandidaten ihrer Partei ist hart, aber richtig. Derweil ist Merz’ Rechtsruck für SPD, Grüne und Linke eine Chance.
Vier Jahre nach der „Krawallnacht“ tritt der Stuttgarter Nico seine Haftstrafe in Ulm an. Der Aktivist wird von Antifas begleitet. Im Gegensatz zu manchen Politikern glauben sie nicht, dass Strafen Prävention bedeuten. Sie sehen darin staatliche Repression.
Manuel Hagel, die Nummer eins in Baden-Württembergs CDU, lässt sich nicht gern an seine Schwärmereien für Sebastian Kurz erinnern. So überrascht es, dass er seine Kontakte zu Österreichs tief gefallenem Ex-Bundeskanzler jetzt aufgefrischt hat.
Das neue CDU-Grundsatzprogramm riecht streng nach gestern. Das ist gut so, denn eine Zukunft haben die Volksparteien nur, wenn sie voneinander zu unterscheiden sind.
So aufgeräumt war die Südwest-CDU lange nicht. Landes- und Fraktionschef Manuel Hagel wird bejubelt beim Parteitag in Ludwigsburg, Erfolge bei der Kommunal- und Europawahl sind fest eingeplant. Dass ein inhaltlicher Kompass in vielen Fragen fehlt, tut nichts zur Sache.
Wieder mehr Grenzkontrollen, deutsche Fahnen, Familien, Leitkultur, Atomkraft und eine Sprache ohne Kanzler*innen: Die neuen CDU-Grundsätze klingen wie Merz im Jahr 20006,13 13
Die schwäbische Autoindustrie wird grün. Glaubt Landesverkehrsminister Winfried Hermann, der Daimler-Chef Källenius & Co. in einem Buch versammelt. Die Bosse sähen Klima und Kommerz als gleichwertig an, auch weil ihre Kinder bei Fridays for Future seien.