Ausgelöst von Händlern des Großen Basars in Teheran erlebt die Islamische Republik erneut Proteste – nicht nur wegen des plötzlichen Währungseinbruchs.
Menschen wollen kommunizieren, als Gesprächspartnerin preist sich mehr und mehr die künstliche Intelligenz an. Doch mit einer Maschine gibt es kein Wir.
Weil er mit einer deutschen Frau ein Kind hatte, wurde der polnische Zwangsarbeiter Wladyslaw Repetowski von der Gestapo im Schwarzwald ermordet. Die Täter blieben ungestraft. Lange gab es keinen Gedenkort für den Ermordeten, auch weil es seine Nachkommen so wollten. Das ändert sich nun.
Am Rande Tübingens siedeln Kuntabunt und Bambule: Punks und Alternative, die minimalistisch leben wollen und hier seit gut 30 Jahren in Bau- oder Zirkuswagen wohnen. Das hat seine romantischen Seiten, birgt aber auch Konflikte.
Der US-Präsident bezeichnet den ultrarechten Aktivisten Kirk bei dessen Beerdigung als Helden und predigt seinen Hass. Kirks Witwe beeindruckt mit versöhnlichen Worten.
Der Tod der Kurdin im Polizeigewahrsam löste Massenproteste aus. Viele Iraner*innen glauben, dass sie Israel ihre relative Ruhe vor der Sittenpolizei verdanken.
Für die AfD gehören Behindertenfeindlichkeit und Rassismus zusammen, sagt Dagmar Herzog. Ein Gespräch über die faschistische Einladung zur Schadenfreude.
Vor einem Monat herrschte Krieg:Zwölf Tage lang bombardierten Israel und die USA den Iran. Nun herrscht Ruhe – keine gute Nachricht, sagen drei Iraner:innen, die in der Rhein-Neckar-Region leben. Sie blicken mit ganz unterschiedlichen Sorgen und Hoffnungen auf ihr Heimatland.
Der kenianische Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o ist tot. Er stand und schrieb für eine „Dekolonisierung des Denkens“ und legte sich mit Diktatoren an.
Ebbe Kögel ist polyglotter Dorf-Anarchist, passionierter Quälgeist und Bademeister mit Master-Abschluss. Vor 20 Jahre hat er den Verein Allmende Stetten mitgegründet, der Kultur und Politik ins schwäbische Remstal bringt.