Knapp einen Monat, nachdem die für Ende 2026 geplante Teilinbetriebnahme für Stuttgart 21 abgesagt wurde, kam die neue Bahnchefin Evelyn Palla zu einem Sonderlenkungskreis nach Stuttgart. Neue Zeitpläne will sie erst Mitte nächsten Jahres vorlegen, jetzt werde erstmal geprüft. Einige Hoffnungen enttäuschte sie bereits.
Donald Trumps Stabschefin gilt als geschickte Machtpolitikerin. Nun sagt sie Vanity Fair, ihr Vorgesetzter habe „die Persönlichkeit eine Alkoholikers“.
Die Stuttgarter Oper schmückt sich gerne mit woken Inszenierungen und progressiver Selbstdarstellung. Jetzt hat sie die Rolle des Otello mit einem verurteilten Frauenschläger besetzt – und löst eine Diskussion über Schuld, Sühne und Machtstrukturen aus.
Meryem G. fuhr drei Mal ohne Fahrkarte ICE. Die Folge: mehrere Monate Haft in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd. Die Linke hat sie nun freigekauft. Doch das ist nicht immer einfach – und es bleibt ein Politikum.
Die Menschenfreunde von der FIFA haben ein Herz für bedrohte Minderheiten. Zum Beispiel für Milliardäre. Die sollen bald besser vor Schmähungen im Stadion beschützt werden. Die Mafia kümmert sich um ihre Gönner, bilanziert unser Kolumnist.
Seit 2011 denken wir über taz Journalismus ohne täglich gedruckte Zeitung nach. Jetzt ist der Moment gekommen. Ein Zeichen von Aufbruch und Solidarität.
VonKatrin Gottschalk, Barbara JungeundUlrike Winkelmann
Die Waffenfirma Heckler & Koch hat trotz Exportverbot Gewehre in mexikanische Krisengebiete geliefert. Die 3,7 Millionen Euro an illegalen Verkaufserlösen hat der Staat viele Jahre später immer noch nicht eingezogen.
Endlich hat der VfB seinen beknackten alten Slogan eingemottet und durch einen anderen mittelguten ersetzt. Zwar keine Meisterschale voller überbordender Kreativität, meint unser Kolumnist. Aber er passt halt. Auch zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Das Klischee hält sich hartnäckig: Der Waschbär ist ein nettes Kerlchen. Nachdem er im dringenden Verdacht steht, einer Stuttgarter Galeristin ein Fingerglied abgebissen zu haben, ändert sich das Bild. Besonders empört ist die FDP.
Die Bad Wimpfener Firma Solvay verklappt seit Jahren TFA, eine besonders aggressive PFAS-Chemikalie, in den Neckar. Von der Politik ist das genehmigt. Bei Mannheim und Heidelberg führt das zu Problemen mit dem Trinkwasser, Quellen und Gewässer um Bad Wimpfen sind belastet. Plötzlich herrscht Alarmstimmung in den Amtsstuben. Und nicht nur dort.