Die Meinungen zum Verbot des „Compact“-Magazins gehen weit auseinander: Muss die Demokratie Schwachsinn aushalten? Oder sich vor antidemokratischer Hetze schützen?
Christian Ströbele hat nie in der taz gearbeitet, aber ohne ihn gäbe es die Zeitung nicht (mehr). Er wird dort unvergessen bleiben. Acht Nachrufe, die von Herzen kommen
Zum Kontext-Jubiläum gehörte auch ein zweitägiger Karikaturen-Workshop mit Zeichner-Ikone Gerhard Seyfried. 13 Studierende der HfK+G sollten sich zu den Themen „Zukunft des Journalismus“ und „Absurde Großprojekte“ etwas einfallen lassen. Die Ergebnisse haben uns begeistert – eine Auswahl.
Elf Jahre Kontext und dazu ein Fest, das richtig Laune gemacht hat. 400 vergnügte Menschen, mitreißende Musik, spannende Debatten und eine Laudatio, die wohl zu den kürzesten in der Geschichte der Festreden gehört. Eindrücke von einem tollen Tag im Stuttgarter Theaterhaus.
11 Jahre Kontext – wer hätte das gedacht? Als wackeliges Projekt losmarschiert, avanti dilettanti, ist daraus eine feste Größe geworden. Angesichts des Zustands der Medienlandschaft, siehe das Stuttgarter Pressehaus, ist Kontext nötiger denn je. Wir sind fest entschlossen, noch einmal elf Jahre draufzusatteln. Mindestens.
Zum Kontext-Fest am Sonntag kommt Zeichnerlegende Gerhard Seyfried (74) für einen Workshop mit Illustrations-Studierenden nach Stuttgart. Ein Gespräch über seine wechselvolle Karriere, das Renommee von Comics und Karikaturen in Deutschland und Tipps für junge Zeichner:innen.
Für das große Kontext-Fest am 12. Juni läuft schon jetzt das Warm-Up: Seit Mittwoch hängen im Stuttgarter Theaterhaus Comics und Karikaturen von Björn Dermann / Peter Unfried und Oliver Stenzel. Zum Fest kommen dann noch die Exponate eines Workshops mit Comic-Legende Gerhard Seyfried dazu.
Wilde, nicht durchweg gelungene Mischung aus Anime und Jugenddrama, Superheldinnen- und Krankheitsgeschichte: Ziska Riemanns zweiter, in Hamburg gedrehter Spielfilm „Electric Girl“ läuft an
In seinem Interviewband „Gespräche mit Genialen Dilletanten“ verhandelt der Berliner Journalist Jacek Slaski das Phänomen in einem größeren zeitlichen Rahmen
Viele erhitzte Debatten ließen sich auf taz-Papier lesen. Mit großem Engagement griffen Leserinnen und Leser ein, kritisierten, korrigierten und ergänzten. So soll es bleiben