Die Dreiteilung Berlins rund um den 1. Mai: Im Mauerpark war’s mau, am Boxhagener Platz laut. In Kreuzberg feierten und demonstrierten Massen. Momentaufnahmen zweier meist friedlicher Tage
Berlin geizt mit gesetzlichen Feiertagen: Heute, am Dreikönigstag, müssen die Katholiken arbeiten, genauso wie die Muslime am Opferfest kommende Woche. Wer feiern will, sollte Urlaub beantragen
Es sei gerecht, dass Muslime am Opferfest arbeiten müssen, findet Bahattin Kaya, Chef des Türkisch-Deutschen Unternehmerverbandes. Die Firmen könnten sich einen weiteren Feiertag finanziell auch gar nicht mehr leisten
Beim Karneval der Kulturen führt der Brasilianer Danilo da Silva den „Bloco Pelodum“ durch die jubelnde Menge. Im Alltag aber werde er von der Gesellschaft nicht akzeptiert, sagt seine Frau
Die „Fête de la Musique“ soll für alle da sein. Der „Umsonst und draußen“-Charakter wird vom Land noch mitfinanziert – mit 22.500 Euro. Doch für den angestrebten Austausch mit Musikern aus anderen Städten und Ländern fehlt das Geld
Die Protestsaison für Antifas ist eröffnet. Zunehmend werden rechte Aktionen um den 1. Mai bekannt, auch die der „Kommissarischen Reichsregierung“ in Mitte. Am Samstag geht’s erst mal zur NPD
Große Verwirrung vor dem 1. Mai: Die Polizei will keine linksradikale Demo in Mitte, und in Kreuzberg treten sich Teilnehmer unterschiedlicher Veranstaltungen auf die Füße. Orthodoxe Linke neiden anderen die Mobilisierungskraft
Viel Politik, keine Polizei: FU-Professor will mit breitem Bündnis einen friedlichen 1. Mai in Kreuzberg organisieren. Mit dabei sind auch Teile der Autonomen, andere wollen das Konzept boykottieren
Schöne Bescherung: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Helias will Heiligabend zu einem Feiertag machen. Ein Grund zum Faulenzen ist das für den Protestanten aber noch lange nicht
Jahr für Jahr wird Horst Porath als kleinkarierter Spielverderber dargestellt. Dabei will der Baustadtrat nichts anderes, als den Tiergarten vor der Love Parade zu schützen. Weil der Sozialdemokrat von Anfang an wusste, dass es „ein steiniger Weg“ wird, kann er mit Niederlagen leben
Hamburgs nicaraguanische Partnerstadt León ein Jahr nach dem Hurrikan „Mitch“: Die Revolution ist tot, die Hilflosigkeit regiert. Der Bau eines Fußballplatzes soll Mut machen ■ Von Oliver Lück
■ ARD-Fernsehteam wurde nach eigenen Angaben am Silvesterabend von schlagenden Ordnern am Brandenburger Tor bedrängt. Veranstalter: Ordner haben nur SAT.1-Technik geschützt
Wenn die Weihnachtsbäume längst zerschreddert sind, feiern MuslimInnen ihr großes Fest: Bayram. Bei vielen Hamburger Familien liegen auch am Heiligabend Geschenke unterm Tannenbaum ■ Von Heike Dierbach
Bis heute sind für die Beduinen im Sinai die Kamele das wichtigste Arbeitsmittel, zum Beispiel für die Safari-Touren im zunehmenden Tourismusgeschäft ■ Von Karim El-Gawhary
■ Kultursenatorin Martiny zog Bilanz zu einem Jahr rot-grüner Kulturpolitik, Dezentralität und deutsch-deutscher Kunst - und will nun den 17. Juni abschaffen