Seit Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu verhaften ließ, demonstrieren in der Türkei Hunderttausende. Cem Özdemir (Grüne) gehört zu den profiliertesten Kennern und Kritikern der Ära Erdoğan. Im Kontext-Interview hofft der „anatolische Schwabe“, wie er sich selbst nennt, auf deutliche Worte aus dem Westen.
Anschläge wie in Magdeburg oder Mannheim rücken den Fokus auf ein Thema: Sicherheit. In Stuttgart fühlen sich die meisten nicht nur sicher, sie sind es auch, wie eine Studie zeigt. Unsicherheit lösen vor allem Müll und Männer aus. Der OB sucht dennoch nach der Nadel im Heuhaufen.
Nach Anschlägen behaupten populistische Politiker:innen und Medien gerne, die Polizei hätte die Tat verhindern können. Die dafür nötige Überwachung sehen jedoch selbst Sicherheitsbehörden skeptisch.
Die Union hat mit einer Kleinen Anfrage zahlreiche Vertretungen der Zivilgesellschaft in ihrem Kampf um die Demokratie diskreditiert. Die Wienerin Susanne Scholl, eine der ersten Omas gegen rechts, war viele Jahre Korrespondentin in Russland und weiß, wie Meinungsfreiheit stirbt.
Europa zeigt sich gegenüber der unter massivem Druck stehenden Ukraine eindeutig solidarisch. Das ist erfreulich. Jetzt braucht es eine klare Strategie.
Seit 2016 wollten Grüne und Schwarze den Wohnungsbau für Baden-Württemberg „neu denken“. Das ist gründlich schiefgegangen. Jetzt verspricht Bauministerin Nicole Razavi (CDU) einen „echten Paradigmenwechsel“. Dass Fachleute die jüngsten Gesetzentwürfe in vielen Details ablehnen, ist Grünen und CDU egal.
Sie fühlen sich wie Deutsche zweiter Klasse: Kontext hat Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft und Zuwanderungsgeschichte gefragt, wie sie die Migrationsdebatte wahrnehmen.
Die Hausspitze in Baden-Württembergs Innenministerium verhindert, dass eineBachelorarbeit zu sexuellen Belästigungen bei der Polizei öffentlich zugänglichwird. Kontext veröffentlicht Erkenntnisse daraus exklusiv.
Wenn demnächst rote Fahnen auf der Straße und vor Rathäusern wehen, geht‘s nicht um Wahlkampf, sondern um Lohn. Für rund 2,5 Millionen Beschäftigte in den Kommunen und beim Bund fordert die Gewerkschaft Verdi acht Prozent mehr. Benjamin Stein, Verdi-Chef von Fils-Neckar-Alb, erklärt, woher das Geld kommen soll.