Die Zukunft des Neuköllner Viertels hängt am Tempelhofer Feld. Und die Bewohner wissen es. Das zeigt sich in den weit verbreiteten Befürchtungen vor einer Aufwertung.
Beim Festival "Nacht und Nebel" präsentiert sich Nordneukölln als hipper Kulturstandort. Auch im Schillerkiez gibt es ein paar Galerien - die internationale Partyszene kommt hier noch nicht vorbei.
Für die besetzte Mainzer Straße gab es keine friedliche Lösung - da war sich Rot-Grün vor 20 Jahren einig, sagt Bernd Finger von der Westberliner Polizei.
In der Region sitzen nicht nur Schwergewichte wie Bombardier und Daimler, sondern auch viele kleine Firmen. Sie haben große Pläne - doch es ist unwahrscheinlich, dass sich alle erfolgreich umsetzen lassen.
KUNSTVERSCHENKER Für eine kurze Ausstellung in Hamburg hat das Projekt Papergirl Kunst aller Art gesammelt, nur rollbar musste sie sein. Anschließend wird sie per Rad unter die Leute gebracht – kostenlos
Junge Menschen suchen sich Freiräume auch in einer von Aufwertung geprägten Stadt, sagt der Stadtforscher Klaus Overmeyer. Oft kollidiere das jedoch mit dem formalisierten Planungsrecht.
Altbauwohnungen in dem Neuköllner Viertel sind inzwischen begehrt. Vermieter nutzen die Nachfrage aus: Sie erhöhen die Mieten kräftig - und werben mit platten Schlagworten.
Diabolische Widersprüche in der Kulturpolitik der kleinen Hansestadt: Das Theater schafft sich selbst ab, und die Künstler schwingen sich zu Großtaten auf.
Am Freitag feiert Gangway Jubiläum. Seit 20 Jahren kümmern sich die Streetworker des Vereins um Jugendliche. Heute gebe es zwar keine Gangs mehr, sagt Geschäftsführerin Elvira Berndt. Die Probleme seien aber umfassender als früher
Zwischen 100 und 200 Roma leben in dem Neuköllner Viertel, viele in verwahrlosten Wohnungen. Sozialarbeiter versuchen, über die Kinder deren Eltern zu erreichen - mit unterschiedlichem Erfolg.
Er ist der neue starke Mann der Berliner CDU. Doch auch Frank Henkel kann seine Partei nicht aus dem Umfragetief holen. Dennoch will die Union nach den Wahlen kein Juniorpartner sein.
Eine geradlinige Karriere im Kunstbetrieb ist nicht seine Sache: Der Maler Nicolai Schorr ist erfolgreich gescheitertSIEG ODER SCHEITERN Nicolai Schorr hat einen renommierten Kunstförderpreis gewonnen – obwohl er den Abgesang auf die eigene Malerei inszeniert und sich aus der bildhaften Kunst verabschiedet. Ein Gespräch über Karriere und Rebellion, behütete Nester und die Realität
HIPPEN empfiehlt In „The Exploding Girl“ erzählt Bradley Rust Gray in den ruhigen Bildern der„Mumblecore Movies“ vom sommerlichen Alltag einer jungen Amerikanerin
Mit dem Ziel, die demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, unterstützt die Stiftung Initiativen, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wenden
Warum die Kohle auf die Bank tragen, die sie an sonst wen verleiht? Auf Onlinebörsen geben Menschen die Summen direkt. So bahnt sich ein weltweites Revolutiönchen an.
Irmgard Rakowsky, 77, wohnt seit 20 Jahren im Kiez. Sie stand in Kneipen hinterm Tresen und arbeitete die Schulden ihres Mannes ab. Dabei wollte die frühere Wilmersdorferin eigentlich nie hierher.
Lange wollte keiner hin, die Mieten waren niedrig. Jetzt wird vielerorts saniert, Immobilien werden verkauft. Wie das Haus in der Lichtenrader Straße, aus dem die Bewohner rausgeklagt werden.