Ob Love Parade, Deutschlandfest oder Luxemburg-Liebknecht-Demo: In Berlin verzeichnen Massenveranstaltungen Besucherzuwächse wie nirgends in Deutschland. Kein Wunder: Die Stadt bietet beste Bedingungen fürs organisierte Herumlaufen ■ Von Jürgen Kiontke
Nicht nur in Sachsen, überhaupt in der früheren DDR steigt die Zahl von Rechtsextremen. Gewalt gegen Ausländer, so scheint es, ist ein ostdeutsches Problem. Eifrig wird nach den Ursachen für dieses Phänomen gesucht. Die sozialistische Erziehung der DDR, der Zwang zum Kollektiv, heißt es, sei schuld. Doch Neonazismus gibt es auch im Westen – trotz aller Reformpädagogik. Die Jugend antwortet mit Schlägen gegen das Fremde. Haben beide Systeme versagt? ■ Von Uta Andresen
■ Alle Politiker suchen Kleingeld für die Unis – bisher vergeblich. Vor dem „Marsch auf Bonn“ sind sie wie auch die Arbeitgeber ganz solidarisch mit den Studis
■ Rund 350.000 Menschen protestierten am Samstag in Bonn gegen den Sozialabbau. DGB-Chef Schulte gegen „Nieten in Nadelstreifen“, Kanzler kritisiert „Berufsnörgler“
■ Lüneburger Staatsschutzkammer inszeniert an 114 Verhandlungstagen Mammutverfahren gegen Göttinger Autonome – wegen Fahnenverunglimpfung, Vermummung und Zwillenbesitz. Kosten: dreieinhalb Millionen Mark