Die Sängerin Malia treibt den Sekretärinnen-Soul zu neuen Ufern. Bei ihrem Konzert in Berlin zeigte sie, dass sie mehr als nur ein Frauenzeitschriftenwunder ist, weil sie die Ekstase kontrolliert
Die iranische Zeichnerin Marjane Satrapi über ihren erfolgreichen autobiografischen Comicroman „Persepolis“, den westlichen Blick auf den Iran sowie das Kopftuchverbot an französischen Schulen
Kein Drama des Multikulturalismus: Der holländische Soziologe Thijl Sunier über den Mord an Theo van Gogh und seine Auswirkungen auf die Debatten um Integration und Islam in den Niederlanden
Annäherungen an Istanbul: Das Festival Șimdi now brachte einige der aktuellen Highlights der türkischen Kulturszene nach Berlin und zeigte die Schnittstellen zwischen Orient und Okzident auf
(Fast) ein Jahrhundert mit Zigarre: Tabak und Son prägten das Leben des Compay Segundo. Mit dem Buena Vista Social Club kam der kubanische Gitarrist – auch als Charmeur – zu spätem Weltruhm
Ein Besuch vom anderen Stern: Mehr als zehn Jahre ließ Peter Gabriel seit seiner letzten Welttournee ins Land ziehen. Im Berliner Velodrom schaute der Daniel Düsentrieb des Pop mal wieder bei den gewöhnlichen Sterblichen vorbei
Das erste Gastspiel des irakischen Sängers und Gitarristen Ilham Al-Madfai in Berlin stand ganz im Schatten der Ereignisse am Golf, obwohl er sich in seinen Songs meist nur nach schönen Frauen sehnt
Bagdad ist weit: Bei seinem Konzert in Berlin ließ der ägyptische Popsänger Mohammed Mounir, zu Hause vor allem bei säkularen Studenten beliebt, für einen Moment den Krieg im Irak vergessen
Aus dem Instrumentenköfferchen geplaudert: Die Biografie der Saxofonistin Alicia Castro erinnert an „Anacaona“, das erste Son-Frauenorchester Kubas. Ihre deutsche Nichte Ingrid Kummels notierte die Memoiren der 82-Jährigen, die ein Stück Zeitgeschichte spiegeln, als Kuba noch Vorposten der USA war
Die lange Reise in den Norden: Der deutsche Regisseur Fritz Baumann erzählt in „Anansi“ von drei jungen Afrikanern, die sich auf den Weg nach Europa machen. Neben Ghana ist der Film auch in Marokko und Südspanien gedreht, den zentralen Durchgangsstationen heutiger Wanderbewegungen