Auch Reiseveranstalter kommen am Marktsegment Diana nicht vorbei. Auf den Spuren der Prinzessin dürfen Touristen in London wandeln. Souvenirs und Rührung gibt es reichlich. Blumen und ein Altar im Luxuskaufhaus Harrods für Di und Dodi ■ Von Martin H. Schmitt
...aus dem Geiste der Schrift – und des Gesangs. Der Chor ist wahr, das Individuum muß sich stets verstellen: Einar Schleefs ungeheures Buch „Droge Faust Parsifal“ zeigt, wie zum Werk des Bildhauers und Theatermachers Kunst und Leben gleichermaßen gehören ■ Von Genia Schulz
■ „Ick mach' stur nur auf Fijur“: Sexy Kulicke versus die blonde Gisela – die Neuköllner Oper hat einen Klassiker ausgegraben und aktualisiert, das Musical „Messeschlager Gisela“ von 1960
■ Marta Sebestyen und Daniel Hamar gehören mit ihrer Gruppe Muzsikas zu den führenden Vertretern der ungarischen Tanzhaus-Bewegung, die in den 70er Jahren ein Revival traditioneller Volksmusik einleitete. Ein Gesprä
Get up, I feel like a Wunschmaschine: Jean-Martin Büttner hat die erste Fundamentalanalyse des Rocksongs geschrieben. Der Adler fliegt am Freitag, doch schon am Sonntag herrscht wieder Einkehr beim Gesetz ■ Von Thomas Groß
Der Willy ist tot, es lebe der Willy: In Dortmund wurde mit „Kniefall in Warschau“ mehr Oper gewagt – und nicht gewonnen. Statt produktiver Vertrashung des Problemkomplexes Deutschland ging es vor allem um die Rolle der Bedeutung als Basis aller Fundamente ■ Von Thomas Groß
Was den Journalisten das „nosing around“, ist einigen Dichtern das „cruising up and down“ – zum drittenmal fuhr der „Deutsch-Polnische Poetendampfer“ über die Oder ■ Von Helmut Höge
Den Ausnahmezustand aushalten, Verschüttetes ausgraben: Als wäre es eine Modellinszenierung zu seiner soeben erschienen Dramaturgie „Droge Faust Parsifal“, inszenierte Einar Schleef in Düsseldorf „Salome“ nach Oscar Wilde ■ Von Petra Kohse
250 schmetternde Chöre und mehr: Anläßlich der Festwochen holt Wien frühere Unterlassungssünden in Sachen Franz Schubert nach ■ Von Frieder Reininghaus
■ Opernkonkurs in Frankfurt: Intendant Sylvain Cambreling wirft das Handtuch. Nach Lage der Dinge in der „Kulturfreizone“ blieb ihm auch keine andere Wahl
Große Dinge tun: Kinder haben, ohne schwanger zu sein; gefallene Mädchen von der Staße auflesen und mit Kassandra um den Ausgang hadern – Woody Allens „Geliebte Aphrodite“ ■ Von Petra Kohse