In der Passionskirche brachte Sufjan Stevens mit Band seine „Illinois“-Saga zum Klingen. Bei so viel heiligem Folk und Süßgesang waren kullernde Bierflaschen die einzigen Zeichen von Welthaftigkeit
Als erste Polizeieinheit hat die Bremer „Alarm-Hundertschaft 14 20“ einen Teufel als Symbol gewählt. Sein erhobener Schlagstock soll die Kollegen im Getümmel füreinander erkennbar machen. Der Polizeipräsident ist darüber nicht amüsiert
Kinderpornoaffäre: CDU-Abgeordneter Nieting weist alle Vorwürfe zurück. Sein Mandat legte er gestern offiziell nieder, Bürgerschaft und Fraktion tilgten ihn sofort von ihren Homepages. Krisensitzung des Parteivorstandes ohne Ergebnis
Schmerztherapeuten und Patientenverbände fordern moderne Therapie für alle Schmerzkranken. Sie kritisieren die Krankenkassen. Doch die größte Bremer Krankenkasse AOK sieht keinen Handlungsbedarf
Polizei-Sperre für gestohlene Scheckkarten erschwert Plastik-Kriminellen den Zugriff aufs Konto: Bremen schlägt sich auf die Seite des Lastschriftverfahrens
Gericht verurteilt umstrittene Praxis der Altersermittlung junger Flüchtlinge. Doch die Hamburger Ausländerbehörde bleibt stur. Helfer beklagen Behörden-Willkür und erwägen Gang nach Straßburg, GAL fordert Altersfeststellung durch Pädagogen
Eine große Koalition der Altparteien in Hamburg hält ihre Bürger für dümmer als Badener und Schwaben. Denn im Ländle gibt es bereits seit über 50 Jahren ein demokratisches Wahlrecht: „Wahlen nach Zahlen“ ist gar nicht mal so kompliziert
In einem offenen Brief an Senator Klaus Böger (SPD) fordern Hauptschulleiter mehr Unterstützung. Sie befürchten, dass ihre Schüler ansonsten den Anschluss gänzlich verpassen. Die Bildungsverwaltung hält die Kritik für unbegründet
Am 13. Juni wird in einem Volksentscheid über eine neues Wahlrecht in Hamburg abgestimmt: Zwei Modelle stehen zur Auswahl. Die taz informiert in einer Serie bis zum Wahltag über die möglichen Konsequenzen aus dieser Entscheidung
Das Meldewesen boomt: Nirgendwo in der Bundesrepublik werden so viele jugendliche Arbeitslose beim Sozialamt gemeldet, wenn sie Angebote des Arbeitsamtes nicht wahrnehmen. Welche Folgen das aber hat – darüber „hat niemand den Überblick“