Das Jahr 2025 war dystopisch, 2026 verspricht kaum Besserung. Ist die Hoffnung also am Ende? Nein, denn es gibt noch viele Menschen mit Rückgrat und Mut, glaubt die taz-Chef:innenredaktion.
VonUlrike Winkelmann, Barbara JungeundKatrin Gottschalk
Bei Feridun Zaimoglu sucht sich ein Künstler seinen Pfad durch eine Zeit sich auflösender Gewissheiten. Zuverlässigkeit gibt es keine, aber noch Allianzen, Gemeinschaften und gemeinsames Getriebensein
Der Umsatz mit Schallplatten hat sich in den letzten zehn Jahren in Deutschland verdreifacht – trotz gestiegener Preise. Früher kauften viel mehr Männer Vinyl, heute sind es fast genauso viele Frauen
Ein Großteil der kleinen Kinos wird ehrenamtlich betrieben. Bei allen Problemen sind Lichtspielhäuser in der Provinz gerade bei der Generation Ü 60 beliebt
Nicht Populismus löst den Arbeitskräftemangel der deutschen Wirtschaft, sondern nur eine auf Zahlen und Fakten basierende Strategie, sagt Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, im Interview
Jährlich erkranken 16.500 junge Erwachsene in Deutschland an Krebs. Sie leiden oft auch unter materiellen Sorgen. In mehr als 30 Städten tauschen sich Betroffene regelmäßig aus
Der legendäre Fotograf Jürgen Baldiga hinterließ in den 1980ern und 1990ern auch im jungen linken Tageszeitungsprojekt taz seine Spuren, wie eine kleine Suche im alten taz-Archiv beweist.
Gotteshäuser werden immer seltener im traditionellen Sinne genutzt. Viele Gemeinden in Deutschland geben sie auf. Das Interesse, die Kirchengebäude dann um- oder querzunutzen, ist groß. Dabei geht es auch um Würde
Jazz ist bestenfalls ein Ort der Freiheit – bei Festivals wird heute allerdings oft Popmusik als Jazz verkauft. Doch wo sind die authentischen Orte des Jazz? Welche sind die Festivals und Labels, die Jazz abseits des Mainstreams spielen?
Auch die taz, die sich für ewig jung hält, muss der Sterblichkeit begegnen: Wir schaffen eine letzte Ruhestätte für tazler*innen und Angehörige auf dem Alten St. Matthäus Friedhof in Schöneberg, nah an der Grenze zu Kreuzberg
Stefanie Towarnicki lebt in einem Mehrgenerationenhaus. Sie hat das Wohnprojekt selbst initiiert. Die Gemeinschaft kann auch deshalb gut miteinander, weil persönliche Befindlichkeiten im Vorfeld geklärt wurden – und weil man sich bis heute miteinander austauscht