Der Terror des NSU war keine Ausnahme, sondern Teil einer langen Geschichte. Im Gespräch erklärt der Karlsruher Historiker Darius Muschiol, warum Rechtsterrorist:innen jahrzehntelang nicht ernst genommen wurden und warum Politik und Gerichte dabei eine zentrale Rolle spielten.
Trotz gesellschaftlichem Rechtsruck kämpfte die Neonazi-Szene in Baden-Württemberg lange mit Bedeutungsverlust und Nachwuchssorgen. Seit dem Sommer 2024 scheint sich die Situation zu ändern. Neue Gruppen wie „Der Störtrupp“ fallen vor allem bei Protesten gegen den Christopher Street Day auf.
Flávio Bolsonaro kandidiert in Brasilien für das Präsidentenamt. Er ist der älteste Sohn des verurteilten Ex-Staats- und Regierungschefs Jair Bolsonaro.
Einigen wenigen Unionsabgeordneten gelang es, die Koalition existenziell zu bedrohen. Es zeigt, wie überfordert die Republik von der weltpolitischen Gesamtlage ist.
Die Stuttgarter Oper schmückt sich gerne mit woken Inszenierungen und progressiver Selbstdarstellung. Jetzt hat sie die Rolle des Otello mit einem verurteilten Frauenschläger besetzt – und löst eine Diskussion über Schuld, Sühne und Machtstrukturen aus.
Ökonom*innen zeigen in einer Studie, dass auch junge Menschen von den Rentenplänen der Regierung profitieren –anders als von der Jungen Union behauptet.
Der Youtuber starb nach Angaben seiner Familie am 18. November an einem epileptischen Anfall. Sein Kanal „Gewitter im Kopf“ hatte über zwei Millionen Abonnenten.
Der Kontext-Mitgründer Josef-Otto Freudenreich wird 75 Jahre alt. Ein Kollege der „Süddeutschen“ erinnert sich an den journalistischen Start-upper aus Stuttgart, wo mit dem Protest gegen Stuttgart 21 plötzlich krasse Sachen passierten.
Der Künstler Christian Jankowski hat für die letzte gedruckte Werktagstaz Hände und Menschen porträtiert. So haben Drucker:innen bisher das Heft in der Hand.
Die lebenden israelischen Geiseln sind frei. Trump und Netanjahu loben sich gegenseitig. Trump werde als Friedensstifter in die „Menschheitsgeschichte eingehen“, sagt Netanjahu