Nach Druck aus dem Sicherheitsapparat revidierte der Generalbundesanwalt seine These vom „Hungerstreik als terroristisches Kampfmittel“ / Im letzten Amtsjahr muß der Chef der obersten Fahndungsbehörde noch schwere Schlappen einstecken / BAW beschwört jetzt „Gefährdungspotential ausländischer Terroristen“ ■ Von Maria Kniesburges
■ Der Jugendkult ist out - es leben die flotten Alten! / Eine neue Zeitschrift frönt der gestandenen, gut erhaltenen Frau mit der interessanten Lebenskurve / Schöne, teure Verpackung - peinlicher Inhalt
■ Männer mit Kindern brechen zunehmend in Mütterdomänen ein / Die Rechtslage der Umgangs- und Sorgerechtsregelungen ist aber immer noch väterfeindlich / Liegt dem frauenbewegten Konservatismus alt-testamentarisches Rachedenken zugrunde?
■ Ein paar Fotoausstellungen lohnen die Reise nach Arles / Ruhe für die Bilder ist nach dem offiziellen Ende der „XX.Internationalen Begegnungen der Fotografie“ in Arles eingekehrt
80.000 sogenannte Häufigspieler gibt es in der Bundesrepublik, 26 Prozent von ihnen fühlen sich durch das Spielen an Geldspielautomaten „belastet“ / Während sich die Experten über Therapien der Sucht oder Neurose streiten, versucht die Automatenbranche ihr Image durch Seminare für Journalisten aufzupolieren ■ Von Peter Huth
■ Der 14.Dalai Lama setzt auf Gespräche mit der chinesischen Führung / Seinen Anhängern predigt er Gewaltlosigkeit / Die Weltöffentlichkeit soll gegen die Unterdrückung der Tibeter protestieren / Eine internationale Organisation soll die Lage auf dem „Dach der Welt“ untersuchen / Ein Interview von Jürgen Kremb
In der Bundesrepublik nimmt die Konzentration des gefährlichen Giftstoffes Benzol immer mehr zu / Teilweise wird in den Städten bereits das Vierzigfache der natürlichen Konzentration gemessen /Bislang unveröffentlichter Bericht für die Bundesregierung fordert eine Reduzierung des Benzolverbrauchs ■ Von Karl Nolte
Die Mißhandlung des 15jährigen schwarzen Mädchens Tawana Brawley sorgt seit fast einem Jahr für Schlagzeilen in den New Yorker Zeitungen und für Zündstoff im schwelenden Rassenkonflikt zwischen Schwarzen und Weißen in den USA / Politiker nutzen den „Fall“ für ihre ehrgeizigen Ambitionen ■ Aus New York C. Schlimmfinger
■ Auf der Suche nach verlorenen LeserInnen trifft der 'Stern‘ auf Menschen und sucht nach trefflichen Geschichten / Ein Gespräch mit dem primus inter pares der 'Stern'-Chefredaktion Michael Jürgs
■ Anatolij Rybakow schrieb schon in der Chruschtschow-Ära seinen großen Roman über die Geschichte einer Gruppe von Freunden im Moskauer Stadtteil Arbat während der Stalin-Zeit. „Die Kinder vom Arbat“ konnte erst 1987 in Moskau veröffentlicht werden. Die deutsche Ausgabe ist soeben erschienen.