Ein neues Männermagazin surft auf einer „Post-Machismo“-Welle und geht dabei katastrophal baden: Die „Maxim“ propagiert außer Sex und Brachial-Humor „einfach nur ‚Ich‘ sein“
William S. Burroughs streichelt glutäugige Araberjungen, und Armin Mueller-Stahl trägt einen Tropenanzug: Der Regisseur Peter Goedel beschwört in einem abendfüllenden Filmessay noch einmal den Mythos der Stadt Tanger
Der Deutsche Akademische Austauschdienst lädt seit 35 Jahren Kulturschaffende nach Berlin ein. Heute ist das Programm kein Symbol westlicher Vielfalt und Freiheit mehr, sondern eine internationale Plattform. Ein Gespräch mit Friedrich Meschede, der den Bereich bildende Kunst beim daad leitet
Der Mega-Merger AOL-Time Warner ist perfekt. Die schöne neue Medienwelt tauscht Vielfalt gegen Verwertungsketten. Nach Ansicht des amerikanischen Medienforschers Robert McChesney bleibt der kritische Journalismus gleich mit auf der Strecke
„Das Magazin wird nach einem Rezept gestaltet, das zu gleichen Teilen nach dem enthaupteten Chinesen, dem ausgepeitschten Neger und einem verrutschenden Hemd verlangt.“ Nach 63 Jahren ist damit jetzt endgültig Schluss
Rassismus als Vorurteil und Hirngespinst: In Garret Williams’ Film „Spark“ trifft ein farbiges Pärchen auf die weiße amerikanische Kleinstadtwirklichkeit
Komplexe Arbeit an der Stadt: Die Berliner Architektur braucht tragfähige Netze anstelle individueller Geistesblitze. Erster Teil der Serie „Arche WB“ ■ Von Gerwin Zohlen