Joe Sacco, „Wir gehören dem Land“ Zwischen Tradition und Anpassung Fracking versus Biberjagd: Joe Saccos Comicreportage erzählt von der Geschichte und Gegenwart der indigenen Bevölkerungen Kanadas. Von Ralph Trommer 2.10.2020
Spaniens Eliteeinheit und der Faschismus Fehlende Aufarbeitung Die Spanische Legion, eine militärische Eliteeinheit, feiert ihren 100. Geburtstag. Ihre im Faschismus begangenen Verbrechen werden ausgeblendet. Von Reiner Wandler 28.9.2020
Zeitschrift für Anti-Antisemitismus Texte zur Kunst gegen BDS Die Debatte um die israelfeindliche BDS-Bewegung hat die Kunstszene erreicht. Prominente Autor:innen positionieren sich sehr deutlich. Von Andreas Fanizadeh 20.9.2020
Buchmesse Lissabon mit Hygienekonzept Bücher unter freiem Himmel Umsonst und draußen: Die 90. Feira do Livro fand trotz Corona statt. Ein Streifzug durch die portugiesischsprachige Kultur und Literatur. Von Eva-Christina Meier 18.9.2020
Nachdenken übers Humboldt Forum Einmal versonnen ums Schloss Mit einem Radiowalk kann man nun noch einmal 30 Jahre Schlossdebatte durchlaufen. Schade nur, dass die Zukunft des Humboldt Forums außen vor bleibt. Von Susanne Messmer 16.9.2020
Umstrittene M*Straße in Berlin Eine Feier für die Umbenennung Am Humboldt Forum freuen sich etwa 300 Menschen, dass die M*Straße in Mitte bald Anton-Wilhelm-Amo-Straße heißen soll. Ein Etappenziel. Von Greta Rothenpieler 23.8.2020
Preisträgerin der Goethe-Medaille 2020 „Bolivien ist divers“ In Deutschland geehrt, in Bolivien gefeuert. Die indigene Museumsdirektorin Elvira Espejo Ayca im taz-Gespräch über den Kulturkampf in Bolivien. Interview von Eva-Christina Meier 26.8.2020
Rassistische Straßennamen in Berlin Der M. hat seine Schuldigkeit getan Der Bezirk Mitte beschließt die Umbenennung der Mohrenstraße. Namensgeber soll künftig Anton Wilhelm Amo sein. Doch das wird noch dauern. Von Susanne Memarnia 21.8.2020
Die M-Straße wird umbenannt Eine Folge gewachsener Sensibilität Kommentar von Susanne Memarnia Der Bezirk Mitte hat die Umbenennung der M-Straße beschlossen. Über den neuen Namen sollte offen diskutiert werden. 21.8.2020
Kultur-Festivals in Corona-Krise Neue Konzepte müssen her Digital, national oder translokal – wie KünstlerInnen auf die eingeschränkten Reisemöglichkeiten in Coronazeiten reagieren. Von Simone Kaempf 13.8.2020
Weiße Hochschulen Black Studies Matter Die deutschen Unis schmücken sich gerne mit Diversität. Das Fach „Black Studies“ kann man jedoch nirgends studieren. Von Simon Sales Prado 7.8.2020
Gesundheitssystem in Kamerun Ein Fanal namens Monique Kolumne Afrobeat von Dominic Johnson Vor vier Jahren stirbt in Kamerun eine Hochschwangere. Ihr skandalöser Tod hat die Debatte über eine gerechtere Gesundheitspolitik in Afrika befeuert. 4.8.2020
Debatte über Rassismus Gefährliche Wendung Kommentar von Levent Tezcan Selbst Liberale und Linke sind nicht mehr davor gefeit, als Rassisten gebrandmarkt zu werden. Das ist eine neuartige Maßlosigkeit. 28.7.2020
Führung mit Berlin Postkolonial Blick in die Vergangenheit Im öffentlichen Raum gibt es Relikte aus der Kolonialzeit, die sich erst bei genauem Hinsehen offenbaren. Ein Beispiel ist das Relief am Ermelerhaus. Von Anna Kühne 19.7.2020
Um M-Straße erneut Debatte entbrannt Trotzdem danke fürs Aufwecken Kommentar von Susanne Memarnia U-Bahnhof „Mohrenstraße“ soll in „Glinkastraße“ umbenannt werden? Dabei gibt es von Decolonize Berlin einen Namensvorschlag. Ein Wochenkommentar. 11.7.2020
Debatte um U-Bahnhof Mohrenstraße in Berlin Nicht akzeptabel Die Berliner U-Bahn-Haltestelle Mohrenstraße soll jetzt Glinkastraße heißen. Dabei war der russische Komponist Glinka wohl ein Antisemit. Von Anna Kühne 8.7.2020
„Black Lives Matter“-Debatte Rassismus ist keine Einbahnstraße! Essay von Ahmad Mansour Der aktuelle Rassismus-Diskurs führt teils zu „Othering“ – dem gutgemeinten, aber nicht zielführenden Andersmachen von anderen. 5.7.2020
Umstrittener Antisemitismusbeauftragter Schnöder Amtsmissbrauch Kommentar von Stefan Reinecke Felix Klein warnt vor linksliberalen „Antisemiten“, darunter auch Juden. Seine KritikerInnen mit rechter Gewalt zu vergleichen, ist schamlos. 2.7.2020
Postkolonialer Kunstdiskurs Traumageplagt in der Postapartheid In der Ausstellung „Dynamische Räume“ im Museum Ludwig in Köln werden die blinden Flecke der Kunstgeschichte angesteuert. Von Lars Fleischmann 1.7.2020
Postcolonial Studies und Herrschaft Mächtige Mentalitäten Gastkommentar von Henning Melber Die Gewaltstruktur des Kolonialismus wird bis heute verinnerlicht, auch von ehemals Kolonisierten. Das postkoloniale Zeitalter ist noch nicht erreicht. 29.6.2020