Berliner Kolonialgeschichte 1.000 Orte, mindestens Berlin will sich seiner Verantwortung als einstige Hauptstadt des Kolonialismus stellen. Zivilgesellschaftliche Initiativen sind von Anfang an dabei. Von Susanne Messmer 31.1.2020
Ehrenbürgerwürde von Hindenburg In Berlin nicht mehr unbesiegt Rot-Rot-Grün wird Hindenburg die Ehrenbürgerwürde aberkennen. Mit erschreckenden Argumenten wollten CDU und FDP das verhindern. Von Bert Schulz 30.1.2020
Armuts-Tourismus und White Saviors Zwischen Aaafrika und Wanne-Eickel Kolumne Bei aller Liebe von Anna Dushime Weltoffen und wohltätig, oder doch eher herablassend? Woran man frühzeitig erkennen kann, ob man eine Person mit „weißem Retterkomplex“ datet. 23.11.2019
Professur für Geschichte der Sklaverei Unerzählte Geschichten erzählen Olivette Otele wird Professorin für Geschichte der Sklaverei. Für die erste Schwarze Geschichtsprofessorin Großbritanniens gibt es viel zu tun. Von Simon Sales Prado 31.10.2019
Aztekenschau in Stuttgart Die Opferkisten der Mexica Spektakuläre Grabungsfunde skizzieren das komplexe Gesellschaftsgefüge der mexikanischen Hochkultur – vor dem Einfall der Spanier. Von Eva-Christina Meier 11.10.2019
Postkolonialismus in Museen Verbrechen und Königreiche WissenschaftlerInnen, KuratorInnen und KünstlerInnen diskutierten in Namibia über das koloniale Erbe und die Zukunft des Museums. Von Nina Apin 28.9.2019
Klimacamp in Sachsen Auch Ökos brauchen ihre Handys Antifa, Rassismus, Sexismus. Die Themen auf dem Camp in Pödelwitz gingen weit über den Klimaschutz hinaus. Es wurde viel diskutiert und getanzt. Von Patrick Loewenstein 13.8.2019
Es geht um mehr als nur ein Denkmal Berlins Regierung will sich der kolonialen Vergangenheit der Stadt stellen. Und will viel mehr als reine Symbolpolitik Von Susanne Messmer Ausgabe vom 6.8.2019, Seite 22, berlin Download (PDF)
Historiker über Konservatismus „Panik ist nicht vernünftig“ Linkes Denken ist grundsätzlich anfällig für moralische Selbstgewissheiten, sagt Andreas Rödder – und plädiert für eine konservativere CDU. Interview von Martin Reeh 16.7.2019
Bilder der Gegenwart Ein afrikanischer Raumschiff-Fernsehtechniker im DDR-Science-Fiction. Ausgangspunkt der „Afronautic Tales“ Maix Mayers in der Schwartzschen Villa war die Entdeckung Leipziger Hinterlassenschaften in Afrika Von Brigitte Werneburg Ausgabe vom 10.7.2019, Seite 24, berlin kultur Download (PDF)
Elefanten, die verdursten Die 58. Kunstbiennale von Venedig, die an diesem Samstag eröffnet, will den Eigensinn der Kunst stärken. Afrika bildet die Avantgarde, aus den USA stammen die meisten Künstler Von Brigitte Werneburg Ausgabe vom 11.5.2019, Seite 16, kultur Download (PDF)
Euthanasie „Kolonialismus ist auch eine Geschichte der Verdrängung“ Manuela Bauche befasst sich mit der Geschichte der Ihnestraße 22 an der FU Berlin. Hier befand sich bis 1945 eine eugenische Forschungsstätte. Von Hannah El-Hitami 6.5.2019
Kritik an „Subaltern Studies“ Keinen blassen Schimmer Vivek Chibber liefert eine so überzeugende wie fundierte Kritik an den weit verbreiteten postkolonialen Behauptungen unserer Zeit. Von Christopher Wimmer 10.5.2019
Labelchef über Postkolonialismus „Wieso sollte das jetzt exotisch sein?“ Der Macher des Berliner Labels Habibi Funk reist auf der Suche nach Musik in den Nahen Osten. Gegen den Vorwurf der kulurellen Aneigung verwehrt er sich. Interview von Julia Neumann 6.5.2019
Überlegungen zu kultureller Aneignung Erst der Spott macht's rassistisch Wenn Weiße Afro tanzen, werden sie oft dafür kritisiert: Das sei Cultural Appropriation. Ist dieses Denken gerechtfertigt? Von Daisy Opambour-Adjei 18.4.2019
Neustart an der Berliner Volksbühne Mehr als ein Lückenfüller Interimsintendant Klaus Dörr präsentiert sein neues Ensemble und Programm für die Volksbühne. Das könnte interessant werden. Von Susanne Messmer 12.4.2019
Essay über Afrikanische Perspektiven Herr Fernsehen lügt nicht In Zentralafrika prägen vor allem utopische Bilder von Luxus die Idee von Europa, sagt der Soziologe Joseph Tonda. Von Joseph Tonda 8.4.2019