Dekolonisierung in Berlin Die Aufarbeitung geht weiter Decolonize Berlin und Grüne ziehen ein Zwischenfazit zur Aufarbeitung der Kolonialzeit. Dazu brauche es ein gesellschaftliches Umdenken. Von Oscar Fuchs 28.2.2021
Funde menschlicher Überreste in Berlin Wohin mit den Knochen? Auf dem Gelände der Freien Universität wurden 16.000 Knochenfragmente gefunden. Nun fragt sich: Soll man sie weiter erforschen – oder bestatten? Von Susanne Messmer 24.2.2021
Buch über Integrationskurse Integriert euch doch selber Das Kunst- und Rechercheprojekt „Man schenkt keinen Hund“ zeigt wie sehr Lehrmaterialien Ideen von „Leitkultur“ und „Deutschsein“ transportieren. Von Noemi Molitor 26.2.2021
Buch „Why we matter“ Den Blickwinkel wechseln Die Aktivistin und Politikwissenschaftlerin Emilia Roig erzählt in „Why we matter“ entlang ihrer eigenen Biographie, wie Rassismus funktioniert. Von Marlen Hobrack 22.2.2021
Mithu Sanyal über Identität „Literatur ist ein utopischer Ort“ Mithu Sanyal über ihren ersten Roman „Identitti“, Diversität im Literaturbetrieb und die Lust daran, Grenzen zu überschreiten. Interview von Eva-Maria Tepest 19.2.2021
Zum Tod der Künstlerin Teresa Burga Vom Pop zum Konzept Die peruanische Künstlerin Teresa Burga ist gestorben. In ihrem Werk nahm sie die Dekolonisierung der Kunst vorweg. Von Brigitte Werneburg 14.2.2021
Die Linke und der Krieg Pazifisten und „Bellizisten“ Der Golfkrieg und der Jugoslawienkrieg waren für die Linke und das vereinte Deutschland eine Wegscheide. Dies zeigt ein Rückblick auf das Jahr 1991. Von Claus Leggewie 12.2.2021
Dominique Manottis „Marseille.73“ Mord und Gesellschaftskritik 1973 werden in Marseille Algerier ermordet. Dominique Manottis Roman zeigt die Verbindungen zu rechtsgerichteten Geheimverbänden auf. Von Katharina Granzin 3.2.2021
Bedeutung der Wahlen in Uganda Wahlkampf als Krieg Kommentar von Dominic Johnson Präsident Museveni war einst ein Erneuerer Afrikas. Doch der junge Museveni von 1986 hätte den alten Staatschef von heute gnadenlos bekämpft. 14.1.2021
Pasta entfacht postkoloniale Debatte Dumme Nudeln Eine italienische Firma benennt ihre Pasta nach Tatorten kolonialer Massaker – und reagiert erst nach öffentlicher Empörung. Von Ambros Waibel 6.1.2021
Das war das Kunstjahr 2020 Klare Bekenntnisse Berliner Rückblick auf die wichtigsten Kunstdebatten des Jahres: Von Stadtschloss über Dekolonialisierung bis „Ufer-Manifest“. Von Sophie Jung, Noemi Molitor und Beate Scheder 31.12.2020
Digitale Eröffnung des Humboldt Forums Die Kritiker umarmen und erdrücken Kommentar von Susanne Memarnia Die Kolonialismusdebatte rund um die Ausstellungsstücke im Humboldt Forum nimmt zur Eröffnung groteske Züge an. Überraschend ist das nicht. 19.12.2020
Humboldt Forum in Berlin eröffnet Kritik? Egal! Bei der digitalen Eröffnung des Humboldt Forums im Stadtschloss ging man der Kontroverse aus dem Weg. Die wieder aufgeflammte Kritik war kein Thema. Von Susanne Messmer 17.12.2020
Antikoloniale Zombiekiller Wasiu Oyegokes Kunst-Projekt „Tansania Zombie Park“ will im umstrittenen „Tansania-Park“ in Hamburg die Geister der kolonialen Vergangenheit vertreiben. Nun steht das von der Kulturbehörde unterstützte Projekt vor dem Aus: Der Künstler soll abgeschoben werden Von Robert Matthies Ausgabe vom 9.12.2020, Seite 27, nord Download (PDF)
Schnelle Straßenumbenennung in Berlin „Unser Herz brennt für Lucy“ Die Wissmannstraße wird umbenannt: Nun soll der Straßenname eine Vorkämpferin für Frauenrechte in Tansania ehren. Mit Neukölln hat sie nichts zu tun. Interview von Susanne Memarnia 26.11.2020
Dekoloniale Afrika-Konferenz beginnt Afrikaner in der Wilhelmstraße 136 Jahre nach der Berliner Afrika-Konferenz kommt die Dekoloniale Afrika-Konferenz: 19 nicht weiße Frauen sprechen über Kolonialismus heute. Von Susanne Memarnia 14.11.2020
Berliner Kurzfilmfestival läuft online Kurze Einblicke in 270 Welten Das Festival Interfilm streamt Filme aus aller Welt. Dort treffen feministische Animationen auf poetische Meditationen oder postkoloniale Positionen. Von Fabian Tietke 11.11.2020
Kunstkollektiv Frankfurter Hauptschule Selbstzweck Subversion? Kunststudierende aus Frankfurt am Main klauen einen Beuys aus der Ausstellung. Und bringen ihn angeblich nach Afrika. Von Katharina J. Cichosch 23.10.2020
Dekolonisierung von Musik Weg mit den pastoralen Idyllen Kolumne Sound der Stadt von Philipp Rhensius Während die Welt auf Pause gestellt ist, wacht der europäische Musikdiskurs auf – und hinterfragt das eigene koloniale Erbe. 23.10.2020