Kunstschau Berlin Biennale eröffnet Weltschmerz und lustvolle Aneignung Die 12. Berlin Biennale blendet den Krieg in der Ukraine aus. Ihre Stärken liegen eher bei feministischen Positionen und postkolonialer Geschichte. Von Sophie Jung 10.6.2022
Politisierung auf der documenta 15 Kunst im Anflug auf Kassel Der postkoloniale hat den proletarischen Internationalismus in der Debatte abgelöst. Doch wie reagiert die Kunst darauf? Von Andreas Fanizadeh 3.6.2022
Biennale Dak’art im Senegal Am westlichsten Punkt Afrikas Die Dak’art probt den postkolonialen Spagat zwischen Tradition und Moderne. Doch auch hier ist der Einfluss Chinas inzwischen unübersehbar. Von Anna Helfer 28.5.2022
Der Hausbesuch Alles Fragen der Perspektive Nichts und niemand hat einen „neutralen Blickwinkel“, sagt die Politologin Emilia Roig. Hautfarbe, Herkunftsfamilie und Geschlecht prägen jedes Leben. Von Lea De Gregorio 20.5.2022
Gauguin-Ausstellung in Berlin Ein „Wilder“ wollte er sein „Paul Gauguin – Why are you angry?“ in der Alten Nationalgalerie beschäftigt sich mit dem Kolonialismus und mit dem Bohemien in seiner Zeit. Von Fabian Lehmann 30.3.2022
Russland und Ukraine dekolonialisieren Wider die Russische Föderation Zur Rolle der Ukraine in der dekolonialen Bewegung. Die Entmythologisierung von Kiewer Rus und russischem Imperium wird Putins Ende sein. Von Oleksiy Radynski 19.3.2022
Historikerstreit 2.0 Konjunkturen der Erinnerung Ein Sammelband beleuchtet die blinden Flecken der postkolonialen Theorie. Er zeigt, warum die Präzedenzlosigkeit der Shoah gut begründet ist. Von Tania Martini 28.2.2022
Restitution kolonialer Objekte an Benin Europa hat sich bewegt Benin feiert die Rückkehr von Objekten, die einst französische Soldaten geraubt hatten. Sie sollen künftig auch Tourist*innen ins Land locken. Von Katrin Gänsler 27.2.2022
Postkoloniale Kunst in Frankfurt Haus der Hoffnung Einmal Algerien hin und zurück. Die Ausstellung der Künstlerin Lydia Ourahmane im Portikus in Frankfurt am Main richtet sich gegen Stereotype. Von Claus Leggewie 16.2.2022
Antisemitismus in der Kultur Hineinrufen ins brüllende Nichts Zwei neue Bücher können das Bewusstsein für jüdische Positionen stärken. Sie liefern instruktive Beiträge jenseits der aufgeheizten Debattenspirale. Von Philipp Weichenrieder 4.2.2022
Vorwurf der Apartheid an Israel Ein Staat, nicht zwei Im Zusammenhang mit Israel ist immer öfter von Apartheid die Rede. Hintergrund ist eine weitverbreitete postkoloniale Lesart des Nahostkonflikts. Von Jannis Hagmann 2.2.2022
Natan Sznaider über Postkolonialismus „Die Gegensätze aufrechterhalten“ Im Streit über Postkolonialismus und Antisemitismus plädiert Natan Sznaider für Wissenschaft statt blinden Aktivismus. Interview von Till Schmidt 1.2.2022
Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso Die Vision und ihre Wandlung Vor zwölf Jahren gründete Christoph Schlingensief ein Operndorf in Burkina Faso. Was daraus wurde, untersucht Sarah Hegenbart in einer Studie. Von Fabian Lehmann 12.1.2022
Außenpolitik der Ampel Unsensibel gegenüber Afrika Kolumne Afrobeat von Dominic Johnson Die Notwendigkeit von Veränderung im Umgang mit Afrika ist offensichtlich. Aber der Regierungswechsel in Deutschland bringt keinen Politikwechsel. 3.1.2022
Milo Rau über das neue „Kongo Tribunal“ In der zweigeteilten Welt Um Ausbeutung, Gewalt und Umweltzerstörung geht es im „Kongo Tribunal“. Der Initiator Milo Rau berichtet von diesem Weltwirtschaftsgericht. Von Milo Rau 1.1.2022
Museumsdirektorin über Bashing von rechts „Zwischen Skylla und Charybdis“ Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden reagieren auf die Debatten über Kolonialzeit und Raubkunst. Ein Gespräch mit der Generaldirektorin Marion Ackermann. Interview von Michael Bartsch 25.12.2021
Antisemitische Straßennamen in Berlin Kronprinz adé Kommentar von Claudius Prößer Ist das Dossier zu antisemitisch belasteten Straßennamen der Auftakt einer neuen „Cancel Culture“ auf dem Stadtplan? Ein Wochenkommentar. 18.12.2021
Diskussion über Erinnerungspolitik Der absolute Genozid In welchem Verhältnis stehen Shoah und koloniale Verbrechen zueinander? Eine Tagung an der TU Berlin versuchte sich an Antworten. Von Tania Martini 25.11.2021
Neue Musik aus Zentralasien Der letzte Schrei aus Usbekistan Kolumne Großraumdisco von Thomas Mauch Diversität, Postkolonialismus, Transkulturalität, übersetzt in Musik: Das Omnibus Ensemble präsentierte sich in der Berliner Akademie der Künste. 22.10.2021