Schwarzes radikales Denken Wie gelingt ein würdevolles Leben in einer ungerechten Welt? Tommie Shelby wuchs als Schwarzes Arbeiterkind in den US-Südstaaten auf. Heute lehrt er an Harvard und forscht zu einer Ethik der Unterdrückten. Interview von Tobias Bachmann 29.6.2025
Ausstellung mit Videokunst in der Schirn Zerstörung als erhabenes Schauspiel John Akomfrah verdichtet in der Frankfurter Schirn Fragen um Postkolonialismus und das Anthropozän. Identität bleibt in seinen Filmen komplex. Von Claus Leggewie 30.11.2023
Frauenrechte im Nahen Osten Ein bisschen Wind im Haar … Ist die Forderung nach Frauenrechten im Nahen Osten westlich-imperialistisch? „Antikoloniale“ Thesen münden oft in paternalistische Entlastungsdiskurse. Von Petra Klug 20.8.2022
Antisemitismus auf der documenta fifteen Größenwahn und Niedertracht Die documenta fifteen ist Produkt einer ahistorischen und folkloristischen Kunstauffassung. Aber auch Ausdruck institutioneller Überheblichkeit. Von Andreas Fanizadeh 25.6.2022
Kunstschau Berlin Biennale eröffnet Weltschmerz und lustvolle Aneignung Die 12. Berlin Biennale blendet den Krieg in der Ukraine aus. Ihre Stärken liegen eher bei feministischen Positionen und postkolonialer Geschichte. Von Sophie Jung 10.6.2022
Humboldt Forum in Berlin eröffnet Kritik? Egal! Bei der digitalen Eröffnung des Humboldt Forums im Stadtschloss ging man der Kontroverse aus dem Weg. Die wieder aufgeflammte Kritik war kein Thema. Von Susanne Messmer 17.12.2020
die steile these Poesie akzeptiert weder Fesseln noch Zwang Ausgabe vom 14.10.2017, Seite 19, gesellschaft Download (PDF)
Die These Die Olympischen Spiele von Sotschi müssen boykottiert werdenRegenbogen reicht nicht VÖLKERVERSTÄNDIGUNG Russland jagt Homosexuelle. Und die internationale Gemeinschaft treibt Sport Von MARTIN REICHERT Ausgabe vom 17.8.2013, Seite 19, GESELLSCHAFT Download (PDF)
Fußballer Balotelli verlässt Italien Falsche Farbe Der in Italien wegen seiner Hautfarbe oft von Rassisten angefeindete Mario Balotelli wechselt zu Manchester City. Italiens Sportöffentlichkeit reagiert beinahe erleichtert. Von Tom Mustroph 4.8.2010
Der Postkolonialismus der Multi-Identitäten Die Welt ist nicht genug (Schluss): Neue Kunst-Biennalen wie in Berlin oder Yokohama sind nicht zufällig parallel zum Fortschreiten des ökonomischen Globalismus in den letzten zehn Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sie sind die Instrumente, die den globalen Kapitalismus kulturell veredeln Von MARIUS BABIAS Ausgabe vom 9.10.2001, Seite 19, Kultur Download (PDF)