Preise für Filme, die zurückblicken, und eine Hommage ans Autorenkino: Was die diesjährige Oscar-Verleihung über Hollywood und seine Bedeutung in der Welt aussagt.
Der große Sieger der Academy-Award-Verleihung war "The Artist", Ausdruck einer besonderen Kino-Passion. Für den denkwürdigsten Moment sorgte allerdings ein Iraner.
Meryl Streep braucht erstmal einen Whiskey, Michel Hazanavicius dankt Billy Wilder tausend Mal und der älteste Schauspieler, der je einen Oscar gewann, möchte gern am Set sterben.
Hollywood liebt "The Artist": Der französische Stummfilm räumte gleich fünf Oscars ab, dicht gefolgt von "Hugo Cabret". Deutsche Filme gingen leer aus.
Er ist ein ganz besonderer Terrier: Uggie aus "The Artist". Mit einer Kampagne sollte sogar seine Nominierung für den Oscar erreicht werden. Doch der ist für Hunde tabu.
Der Film "The Artist" schöpft alle Strategien des stummen Erzählens aus. Dabei erzählt er vom Kampf gegen die Zeichen der Zeit und dem Körper als Spektakel.
Seine Hommage an Pina Bausch brachte Wim Wenders eine Nominierung für den Doku-Oscar ein. Übergreifender Favorit ist indes der französische Stummfilm "The Artist".
Kirsten Dunst stammelt vor Glück, Robert De Niro sorgt für Lacher und die Goldene Palme geht an das philosophisches Mammutwerk "The Tree of Life" von Terrence Malick.
FANTASY FILMFEST Psychopathen, unfassbar politisch unkorrekte Agenten und traurige Klassenkämpfer: Auch in diesem Jahr präsentiert sich das Fantasy Filmfest als Plattform für exzentrische Filme jenseits des Mainstreams