Ein sehenswerter, freilich subjektiver Kunst-Querschnitt solitärer Werke: In Kassel versucht Kurator Michael Glasmeier über zwei Ausstellungskonzepte „50 Jahre documenta 1955–2005“ zu fassen
Knapp zwei Wochen nach dem Tod des siebenjährigen Christian diskutiert der Rechtsausschuss über die Tat. Oberstaatsanwalt: Fall ist nicht vergleichbar mit anderen. Justizsenatorin kündigt Analyse an
Drei Jahre nach dem Berlin-Besuch von US-Präsident Bush verhandelt ein Gericht jetzt gegen fünf Polizisten, die einen harmlosen Palästinenser brutal zusammengeschlagen haben sollen
René Pollesch hat mit „Cappuccetto Rosso“ einen gut integrierten Kommentar zur Salzburger Kleiderordnung und dem Starkult der Festspiele geliefert. Sophie Rois verschwendet sich wunderbar und alles rebelliert gegen das neoliberale Missverständnis, dass man sich sein Glück verdienen kann
Der Verein Berliner Mauer und Potsdamer Zeithistoriker wollen endlich eine Forschungslücke schließen: Wie viele Menschen starben an der Berliner Mauer? Neue Quellen ermöglichen dies
Der CSD ist notwendig; der CSD ist ’ne freizeitmäßige Sache; der CSD bleibt auf der Stelle stehen – Meinungen von Leuten am Rande der CSD-Parade in Mitte und des „transgenialen CSD“ in Kreuzberg
Mobile Computeranwendungen sollen Bremens Zukunfts-Profil schärfen, sagt die Bremer Innovations-Agentur (BIA). Sie will den Transfer von Forschung zur Wirtschaft erleichtern. Die Frage der Akzeptanz der Technik gerät da schon mal aus dem Blick
Bewährungsprobe bestanden: Mit nur zwei, drei Singles hat die Band Maximo Park ihren Ruf als jüngste Rettung des britischen Pop begründet. Ihr Albumdebüt „A Certain Trigger“ hält, was der Hype verspricht, und zielt musikalisch treffsicher auf den Sound der Postpunk-Ära von 1979 bis 1984
Der Sturm aufs Prinzenbad im Sommer 2002 war doch kein schwerer Landfriedensbruch. Verfahren gegen Zahlung von 600 Euro eingestellt. Der Angeklagte verteidigte sich mit literarischer Raffinesse
„Gnadenlos frauenfreundlich“: Sabine Deitmer hat in ihrem Krimi „Scharfe Stiche“ der Schönheitsindustrie und deren Geschäft mit dem Ästhetikwahn ein wenig schmeichelhaftes Denkmal gesetzt. Jetzt liest sie im Literaturzentrum