■ Das Goethe-Institut ist wieder mit einem Zentrum auf Island vertreten. Sein Leiter Frank Albers und der Künstler Wolfgang Müller über die Neuorganisation, Geldmangel und HipHop
■ Das Guggenheim Museum entwickelte sich von einer Schatzkammer für klassische Moderne zum expandierenden Wirtschaftsunternehmen. Ein Gespräch mit Thomas Krens, dem Direktor des New Yorker Hauptsitzes des Guggenhe
Die Lassie Singers gibt es nicht mehr, und keiner hat es ihnen erlaubt. Ihre Songs handelten von Beziehungsabstürzen und anderem Alltagskram, die ihnen zugrunde liegende Ironie und Weisheit wurden jedoch nicht immer verstanden. Jetzt sind sie auf Abschiedstournee ■ Von Gerrit Bartels
Rosemarie Trockel wird mit einer Retrospektive in Hamburg und ihrer Berufung für den deutschen Biennale-Pavillon nächstes Jahr in Venedig hoch aufs Schild der Kunst gehoben. Die Wanderschau ihrer Werkgruppen grübelt nun im gepriesenen „Polylog“ ■ Von Ulf Erdmann Ziegler
Künstlersozialkassenpatienten aller Länder, vereinigt euch! Kitty-Yo heißt das Label, das neue Unabhängigkeit verspricht. Mit Musik jenseits der Klischees von „Independent-Rock“ ■ Von Gunnar Lützow
Unscheinbar, aber mit Stil: In Berlin eröffnen Deutsche Bank und das Guggenheim-Museum New York einen gemeinsamen Ausstellungsraum mit Arbeiten des französischen Malers Robert Delaunay ■ Von Harald Fricke
■ Deutsche Suchttherapien sind meist auf ein deutsches Klientel zugeschnitten. Infotexte sind nicht übersetzt, Basiswissen über Suchtursachen fehlt bei Eltern von ImmigrantInnen
Im ersten Centerparc in Deutschland zählt nicht die Überzeugungskraft des einzelnen Details. Wichtig ist, daß der Eintopf nach Urlaub schmeckt – ganz ohne Durchfall, Sprachverwirrung oder Mückenstiche. Ein Selbstversuch ■ von Jörg Häntzschel
Der Großbauer, Zuchthäusler, Hochstapler und Schriftsteller Emil Kort zog mit Pferd und Wagen durch die DDR. An der Elbe überkam ihn der Katzenjammer. „Rübeland selbst gibt mir gar nichts!“ Ein Porträt ■ Von Helmut Höge
■ Europäer und Muslime trennen keine Welten, meint der Islamwissenschaftler Mohammed Arkoun. Gemeinsame Wurzeln in der Geistesgeschichte müssen berücksichtigt werden, soll der Dialog erfolgreich sein
■ Einverstanden mit dem Sozialismus, nicht aber mit seinen Produktionsbedingunge: Rudolf Bahro hat in den 70er Jahren mit DDR-Ingenieuren gesprochen. Wir dokumentieren Auszüge seiner Protokolle
Ihre Konzerte bestehen aus einem einzigen Stück. Sie erfinden sich bei jedem Auftritt neu. Sie waren Maoisten und weg vom Fenster. Nach 30 Jahren sind sie plötzlich wieder gefragt: AMM, die Avantgardisten aus dem Nichts ■ Von Christoph Wagner