Der Ex-Chefjustiziar des SWR geht presserechtlich gegen Kontext vor. Hermann Eicher will Aussagen in dem Podcast „Siller fragt: Karl Geibel“ verbieten lassen, in dem darüber gesprochen wird, wie die Anstalt mit den Vorwürfen sexueller Belästigung umgeht. Zur Ehrenrettung hat Eicher eine Promi-Kanzlei ausgesucht.
Bei kaum einer Bahnstrecke in Baden-Württemberg würde sich die Reaktivierung so sehr lohnen wie bei der zwischen Ludwigsburg und Markgröningen. Ein neues Landesprogramm würde zudem alle Betriebskosten übernehmen. Doch der Landkreis will nicht recht. Eine Provinzposse in vielen Akten.
Nahezu unbemerkt vollzieht sich im Badischen eine Pressekonzentration, die anderswo für Aufregung sorgen würde: Die „Badischen Neuesten Nachrichten“ (BNN) übernehmen das „Badische Tagblatt“ (BT) und alle scheinen zufrieden. Wie geht das?
Intensive Landwirtschaft mit Monokulturen, Flurbereinigung und synthetischen Pflanzenschutzmitteln bedrohen die heimische Artenvielfalt. Höchste Zeit für effektive Schutzmaßnahmen
CDU und CSU machen Schlagzeilen wegen Lobby-Affären. Nach Berichten über seine zahlreichen Nebentätigkeiten kündigte auch der energiepolitische Sprecher der Union, Joachim Pfeiffer, seinen Rückzug an. Doch die auffallende Nähe des Waiblinger CDU-Abgeordneten zu einem Putin-Lobbyisten in der Bundeshauptstadt wirft neue Fragen auf.
Beim VfB Stuttgart hat das große Aufräumen begonnen. Kaum ist der eine Großkopfete weg, folgt schon der nächste. Das ist so aufregend, dass einen Heimi, der Ex-Finanzvorstand, sogar im Traum verfolgt.
Das Militär biegt sich nach dem Putsch die Verfassung zurecht. Damit schafft es einen Vorwand, um Aung San Suu Kyi zu stürzen und von Wahlen auszuschließen.
Immer weniger Beschäftigte arbeiten in einem Unternehmen mit Tarifvertrag. Das bedeutet Unsicherheit, weniger Einkommen und weniger Steuern. Die baden-württembergische Landesregierung verweist da gerne auf ihr Tariftreuegesetz. Doch ein halbherziges Gesetz macht noch keinen Tarif.
Beim VfB Stuttgart steht der Showdown zwischen Präsident und Gremien an. Claus Vogt mag weiterhin nicht weichen – die Nervosität bei seinen Gegnern wird immer größer. Aus guten Gründen.