■ Am 18. April 1980 mußte die britische Kolonialmacht das ehemalige Süd-Rhodesien nach einem langen, blutigen Befreiungskampf in die Unabhängigkeit entlassen / Die regierende Einheitspartei Zanu unter Präsident Mugabe hat durch ihre „Versöhnungspolitik“ versucht, dem jungen afrikanischen Staat eine nationale Identität zu geben
■ Die Fabrikarbeit verändert das Leben der Frauen in Malaysia / Mit niedrigen Löhnen und durch die Einschränkung von Gewerkschaftsarbeit hat die malaysische Regierung vor allem ausländische Elektronikkonzerne als Investoren gewonnen Bis zu achtzig Prozent der in diesen Fabriken Beschäftigten sind Frauen aus der malaiischen Landbevölkerung
■ Eine "ganz normale" Familie in Neapel / Der Zwang zur Delinquenz und die Kunst des Überlebens / Auswanderung in den "neuen Osten" als Alternative? / "Nach dem Gesetz sind wir alle..."
Die amerikanische Chemiegewerkschaft OCAW hat sich gegen den Chemie-Multi BASF durchgesetzt: Nach fünfeinhalb Jahren Aussperrung stellt die BASF in Louisiana alle betroffenen Arbeiter wieder ein / Neue Gewerkschaftstaktik: Die OCAW führte den Arbeitskampf zusammen mit Bürgerrechtlern und Umweltschützern ■ Von Rolf Gramm
■ Drei japanische Privatunternehmen haben in Tokios Vorstadt Tama eine „Modellsiedlung“ gegründet, „wie es sie in Japan nie gab“ Die Bewohner gehören zum „neuen japanischen Mittelstand, der seinen Wohlstand auskosten will“ / Eine Besichtigung
Die Computerisierung der Gesellschaft produziert auch bei kritischen Experten Ratlosigkeit / Was sind die Alternativen: Vermeiden, abrüsten, begrenzen, gestalten? Das Institut für Informations- und Kommunikationsökologie (IKÖ) nährt die Verwirrung / Wer entscheidet, was sozialverträglich ist? / Frauen sind nur Randfiguren ■ Von Martin Fischer
Der Recruit-Skandal offenbart die Funktionsweise des japanischen Systems / Ohne Milliarden-Yen-Beträge aus Industrie und Handel kann kein Politiker seine WählerInnen halten / Die größten Schmiergelder steckt die seit 40 Jahren regierende Liberal-Demokratische Partei ein / Takeshitas Rücktritt ändert nichts daran ■ Von Jürgen Kremb