„Erinnern für die Zukunft“ stellt das Veranstaltungsprogramm zum 27. Januar vor. Im Zentrum des diesjährigen Gedenkens: Die Machtergreifung Hitlers, ihre Bedingungen und die Lehren für die Gegenwart
„Wie schön wohnt die Zukunft?“ In der „1. Trendstudie“ des „Stilwerk“ wird die Wohnungsdeko zum „Persönlichkeitsviagra“ erhoben und die Stile der Vergangenheit zur „Perfect Past“ verklärt
Nach der Asbestsanierung soll der Palast der Republik 2003 zu einem Kulturzentrum werden. Kosten für eine Zwischennutzung als Kunstprovisorium: 1,3 Millionen Euro. Konzept und Ausstellung stellten Künstler und Architekten vor. Fazit: Der Palast lebt
Ein Marzahner Plattenbau in der Oberweißbacher Straße 2–4 soll abgerissen werden. Schon jetzt steht er zur Hälfte leer. Wer kann, zieht weg. Wer nicht kann, hofft auf ein Angebot der Wohnbaugesellschaft. Nur den Alten fällt die Trennung schwer
Tod sei immer auch ein Anfang, sagt Richard Danielpour, Fellow an der American Academy in Berlin. Deshalb habe er ein Requiem komponiert. Am 11. September 2001 wurde es vollendet
„Jede Zelle stammt aus einer Zelle“: Heute vor 100 Jahren stirbt der Arzt, Ethnologe, Anthropologe, Archäologe und Politiker Rudolf Virchow. Gern legte er sich mit allen an. Berlin hat dem Dickkopf viel zu verdanken
Zwei Jahre vor der Osterweiterung der Europäischen Union sucht Berlin noch immer seine Identität. Warum kommt es nicht auf das Naheliegende? Warum stellt man sich nicht der geografischen Realität und sucht seine Chancen als Grenzstadt?
Ruinen, Regenbogen, Stürme und rot glühende Sonnenuntergänge, aber mit fehlenden Teilen und ganz hart am Rande der Karikatur: Das NBK zeigt Landschaftsbilder des aus Bulgarien stammenden Künstlers Nedko Solakov
Zicken unter sich: In Aby Morgans Stück „Palast (Splendour)“ hangeln sich vier Frauen beim Smalltalk über die Abgründe eines vergessenen Krieges hinweg. Doch an der Schaubühne bleibt es beim bösartigen Geplänkel
Lange prägten die Bilder der Fotografin Eva Siao ein Bild Chinas jenseits der Propaganda. In der Fotogalerie Friedrichshain wird ihre Hommage an das einfache Leben und die Tradition des Handwerks noch einmal gezeigt