Von der grotesken Boulevardkomödie zum Splatterstück. „Die Frau von früher“ von Roland Schimmelpfennig wirkt in der Inszenierung Stephan Müllers im Thalia vor allem in den leisen Szenen akzentuiert
Aktueller Stand: Die Initiatoren des Forschungsprojekts „Der Ort des Terrors“ präsentieren Ergebnisse zu den Strukturen des nationalsozialistischen Lagersystems – morgen im Literaturhaus
Auf Einladung des Arbeitskreises gegen das Vergessen und der Neuen Gesellschaft werden Ada und Samuel Willenberg im Museum für Hamburgische Geschichte ihre Überlebensgeschichte erzählen
Sprich, Kriegserinnerung, sprich: Die Befürchtungen, die deutschen Kriegskinder wollten sich 60 Jahre danach zu den wahren Kriegsopfern stilisieren, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet
Von einer kurz vor der Wende gelungenen Flucht aus der DDR und der Kongruenz familiärer und gesellschaftlicher Enge: Ines Geipel liest im Literaturhaus aus ihrem neuen Roman „Heimspiel“, der stark autobiographische Züge trägt
Vor 30 Jahren endete der Vietnamkrieg. Er löste in den USA einen Lernprozess aus – der aber offenbar nur eine Generation hielt. Inzwischen hat Amerika die Niederlage endgültig überschrieben – mit tätiger Mithilfe von Bin Laden
Weitgehend positive Bilanz der Osterweiterung in Berlin: Die Wirtschaft profitiert, nur wenige Arbeitsplätze gingen verloren, und auch der befürchtete Ansturm von Billiglöhnern blieb aus
Michael Wildenhain verwebt in seinem Roman „Russisch Brot“ detailbesessen deutsche Nachkriegsgeschichte und individuelles Leiden und zeugt von dem Versuch, nie Gelebtes nachzuholen. Lesung heute im Literaturzentrum