Guillaume Paoli ist ein glücklicher Arbeitsloser. Arbeit ist für ihn ein trauriger Begriff, aber Freizeit mag er auch nicht. Ein Gespräch über Klavierunterricht, Stellenablehnungsgeneratoren und die Auswirkungen der Hartz-Kommission
Von privaten Mythologien zu politischen Allegorien: Das Arsenal zeigt 16 ausgewählte Filme der verstorbenen kanadischen Filmkünstlerin Joyce Wieland, überwiegend aus den Sechzigerjahren
Büroangestellte beim Überlebenstraining: Das Theater an der Winkelwiese aus Zürich gastiert mit schottischem Gegenwartsdrama „Mainstream“ in den Sophiensælen
„Es leben sehr gute Musiker hier“: Hans-Hugo Riecks Jazzkneipe, der Badensche Hof in Wilmersdorf, erscheint wie ein Relikt aus den 80ern. Obwohl es nur 30 Plätze vor der Bühne gibt, haben hier viele magische Konzerte stattgefunden
Fassbinder hat seine Filme gemocht, weil sie den Zustand von Beziehungen haargenau herausdestillieren: Es geht nicht mehr – und auch nicht ohne. Das Arsenal widmet dem französischen Regisseur Maurice Pialat eine Retrospektive
Wie fühlt man sich, wenn man lauter Funk-, Soul- und Jazzhelden in seinem schmächtigen Finnenkörper vereint? Jimi Tenor fummelte sich im Tränenpalast durch die Stilvielfalt der jüngeren und etwas älteren Musikgeschichte
Die schönsten Anekdoten über den sympathischen Wahlafghanen Ussama Bin Laden, der als meistgesuchter Verbrecher der Welt derzeit auf seine Ergreifung wartet
Touristen kommen in die chinesische Stadt Yanan auf den Spuren des Großen Vorsitzenden. Hier lebte Mao nach dem Langen Marsch, hier können seine Arbeitsräume und sein ausgestopftes Pferd im Revolutionsmuseum besichtigt werden
Morgens um sechs mit den Mönchen die Berge rauf- und runterrobben. Junge Aussteiger suchen im chinesischen Shaolin nach sich selbst. Kampfsport ist für sie ein Mittel, ihren Willen zu stärken. Unter die jugendlichen Chinesen in Adidas-Anzügen mischen sich die Europäer kaum