Standort Deutschland (7): Wie verarbeitet man Umweltschäden und Massenentlassungen? In Gera sollen für die Bundesgartenschau in sieben Jahren aus radioaktiven Schlammseen Biotope werden ■ Von Thomas Sakschewski
■ Ab Januar werden Lebensversicherungen besteuert. Wer für sein Alter vorsorgen will, sollte sich bis zum 15. 12. entscheiden. Auch erwägenswert: ökologische Geldanlagen. Interview mit Alfred Platow von der Versiko AG
Anfang der Siebzigerjahre gründete der New Yorker Konzeptkünstler Gordon Matta-Clark gemeinsam mit Freunden das Restaurant FOOD als Künstlertreff und Volksküche in SoHo. Jetzt wird die Geschichte des kochenden Kollektivs in Münster ausgestellt ■ Von Jochen Becker
Francesco Clemente wurde dafür gescholten, dass er sich mit Sex und Privatheit beschäftigt. Doch eine Ausstellung in Düsseldorf zeigt, es ist reichhaltiger ■ Von Magdalena Kröner
Von Nana-Power zu massenwirksamer Flower-Power: Das Ulmer Museum zeigt in einer Retrospektive, wie sich die üppige Figurenwelt der französischen Bildhauerin Niki de Saint Phalle aus Protest, Phantasie und sehr viel Liebe zusammensetzt ■ Von Gabriele Hoffmann
■ Samsonite und 007 im „Dienste Ihrer Majestät“. Im „Bond-Fieber“: Weltpremiere der neuen Aluminium Line Von PSM & W Kommunikation GmbH (Abdruck honorarfrei)
Wer vorzeitig ging, schloss leise und höflich die Türe: Thomas Bischoff, neuer Hausregisseur der Berliner Volksbühne, inszenierte Hans Henny Jahnn mit einer Aura des Hehren. Goodbye to Publikumseinmischung am Rosa-Luxemburg-Platz ■ Von Christiane Kühl
Internetkunst als soziologische Exkursion: Die neue Ausstellung „netz_bedingungen/net_condition“ am Karlsruher ZKM setzt auf „Interkompetenz“ ■ Von Jürgen Berger
Der Heidelberger Professor Gunther von Hagens ist mit der Plastination von Leichen zum erfolgreichen Künstler zwischen Medizin und Unterhaltung geworden. Die Totenvermarktung geht weiter, derzeit sind seine „Körperwelten“ in Basel zu sehen ■ Von Jochen Becker
Heimat als Schrankwand: Unter dem Titel „Es geht seinen Gang“ ist im Stadtgeschichtlichen Museum von Leipzig eine Ausstellung zu sehen, die ästhetisch wie politisch Einblicke in die zehn Jahre bis zur Wende gibt ■ Von Jan Feddersen