Der Feinschmecker ist überall. Bei Karstadt grabscht er sich mit Schuhwichse gefärbten Kaviar, bei Kaisers zieht er mit echt norwegischem Lachs aus der original Meeresmästerei im Einkaufskörbchen davon. Und beim Käse greift er gern zu mildem Gouda, mittelalt, im gefühlsechten Plasteüberzug. Dabei geht es auch anders: Mit einem Gutenachtliedchen für die Milchlieferantin im Stall wird der handgerührte Käse eine Pracht. Eine Polemik gegen die Pseudodemokratisierung des guten Geschmacks ■ Von Ursula Heinelmann
November, übelster der dunklen Monate. Depressionen nahen. Rettung gibt es. Schokolade zum Beispiel. Neben Sex und Alkohol gehört „Chocolatl“ zu den wichtigsten Instrumenten, um unseren Serotoninspiegel aufzufrischen. Eine kleine Warenkunde soll allen Junkies bei der Stoffauswahl helfen ■ Von Wolfgang Abel
Der „Salon des Geschmacks“ in Turin präsentiert sich als weltgrößte Slowfood- und Weinausstellung aller Zeiten. Deutsche Betriebe sind nur schwach vertreten ■ Aus Turin Manfred Kriener
■ Alleinstehende, Alte und Junge beschenken sich selbst und gehen zwischen Weihnachten und Neujahr auf Reisen. Teil V der taz-Serie über Kosumwünsche und -wirklichkeiten