Die Mehrheit für die Frauenquote könne organisiert werden, sagt Saarlands künftige Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. Denn die Wirtschaft hat trotz freiwilliger Verpflichtungen zu wenig getan.
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen schlägt einen Kompromiss vor: Bis 2013 sollen Unternehmen freiwillig Frauen fördern, dann zwingt sie ein Gesetz.
Immer mehr Unternehmen fordern Fortschritte beim Klimaschutz. Sie fürchten um ihr Image, sehen neue Märkte und wollen mit am Tisch sitzen, wenn die Gesetze geschrieben werden.
UMWELTSKANDAL Dortmunder Entsorgungsfirma Envio hat Hunderte ihrer Arbeiter mit Industriechemikalien verseucht. Jetzt belegen Dokumente von Behörden: Gesundheit der Menschen spielte keine Rolle
Europäische Großkonzerne sollen den Wahlkampf von Klimaschutz-Gegnern in den USA finanziert haben. Umweltverbände halten ihr Dementi für unglaubwürdig und üben Kritik.
EU-Kommissarin Viviane Reding fordert eine Frauenquote von 30 Prozent und mehr in der Chefetage. Momentan beträgt der Frauenanteil in Führungspositionen drei Prozent.
INTERNET Viele Firmen scheren sich im Netz offenbar nicht um die Datenschutzgesetze, zeigt eine neue Studie. Kein Wunder: Die zuständigen Behörden sind mit der Kontrolle überfordert. Ein Experte attestiert ihnen mangelnde Motivation
US-Banken haben ihren Top-Managern für vergangenes Jahr 32,6 Milliarden an Boni ausgeschüttet, obwohl sie gar nicht so viel Gewinn erwirtschaftet haben. Das Geld kommt zum großen Teil vom Steuerzahler.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen früheren Arcandor-Chef Middelhoff. Er soll von hohen Mieten für Karstadt profitiert haben. Gehalt des Nachfolgers ist sicher.
Die schmutzigen Tricks der Bahn. Ein Berliner "Thinktank" verbreitete mit angeblich unabhängigen Umfragen und Texten Bahn-Propaganda in Zeitungen und Online-Foren.
Männer haben die Weltwirtschaft ruiniert, weibliche Bodenhaftung soll es jetzt richten: Darin sehen ForscherInnen eine Chance für mehr Frauen in Topjobs. Ihre Quote ist zuletzt kaum gestiegen.
Der Bahn-Chef wehrt sich gegen Spitzelvorwürfe. Gesetze seien eingehalten worden, 30 Millionen Euro habe sich die Bahn von bestechlichen Kollegen zurückgeholt.