Die kubanische Regierung muss sparen. Millionen Kubaner im öffentlichen Dienst und in staatlichen Betrieben sollen in den nächsten Jahren entlassen werden.
Gut drei Millionen Menschen sind offiziell arbeitslos. Das sind viel weniger als vor einem Jahr. Wirtschaftsforscher hoffen auf einen weiteren Aufschwung.
Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) will die Hürden für qualifizierte Einwanderer senken, die CSU lehnt das ab. Die SPD spricht von "wolkigen Allgemeinsätzen".
3,1 Millionen Jobs wurden durch Arbeitszeitkonten und Kurzarbeit gerettet. Hartz-IV hat daran keinen Anteil, so eine Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung.
Der Niedriglohnsektor expandiert, und die Zahl jener, die für weniger als 4 Euro arbeiten, wächst. Damit fällt Deutschland aus dem EU-Rahmen. Woanders gibt's Mindestlöhne.
Frühjahr und Wirtschaftsaufschwung bringen neue Jobs. Aber jeder Zehnte zwischen 15 und 74 Jahren will mehr arbeiten, als er das jetzt tut. Frauen fühlen sich stärker unterbeschäftigt als Männer.
Frauen mit Migrationshintergrund haben auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen. Sie sind häufiger erwerbslos und verdienen weniger. Dabei sind viele von ihnen hoch flexibel und motiviert.
Der Arbeitsmarkt wird hierzulande erst 2011 für Osteuropäer geöffnet. Union und SPD sind sich einig. Mit der Blockade des Arbeitsmarkts sinken allerdings auch die Chancen für Mindeslöhne.
Manager fahnden nach Personal, das Arbeitsamt sucht Fachkräfte in Frankreich: In Baden-Württemberg sind so wenige Menschen ohne Job wie seit fünfzehn Jahren nicht mehr.
Nach Ansicht von BA-Chef Weise wird die Zahl der Arbeitslosen jetzt nicht mehr so schnell zurückgehen – weil die gut Qualifizierten mittlerweile Jobs gefunden haben
Unternehmen in West und Ost klagen über den Fachkräftemangel. Es gibt ein „Matching-Problem“ zwischen den gemeldeten Arbeitslosen und den Ansprüchen der Unternehmen. Die Union will den deutschen Jobmarkt erst 2011 für Osteuropäer öffnen
Die Ämter zählen 426.000 Arbeitslose weniger als im vergangenen August. „Jawohl, es ist eine gute Konjunktur“, versichert der Chef der Bundesagentur für Arbeit. Höchste Zeit für neue Reformen, findet Müntefering: „Jetzt muss Druck in den Kessel“
Union und SPD wollen in der großen Koalition vor allem: sparen. Dafür geben sie erste Wahlversprechen preis. Krach um die Mehrwertsteuer? Zoff um den Atomausstieg? Fehlanzeige. Ernsthaften Streit dürfte es aber beim Thema Arbeitsmarkt geben