Schröder holt den saarländischen Wahlverlierer Reinhard Klimmt als Verkehrsminister nach Berlin. Motto: Parteilinke mit neuen Posten beschäftigen ■ Von Karin Nink
■ Der Prüfbericht zur bayerischen Immobilienaffäre belege „haarsträubende Fehlentscheidungen“, meint die SPD und fordert Justizminister Sauter zum Rücktritt auf
■ Wirtschaftsminister der Länder plädieren parteiübergreifend für die Abschaffung des Ladenschlussgesetzes. Einzelhandelsverband hält an freiem Sonntag fest
Münster und Osnabrück wollen Deserteure aus Krisengebieten aufnehmen. Doch dazu brauchen sie die Hilfe von Außenminister Joschka Fischer, da die Auslandsvertretungen keine Visa an sie verteilen ■ Von Marcus Termeer
Ludger Volmer war, als die Bündnisgrünen noch in der Opposition saßen, ein überzeugter Pazifist, galt als Wortführer der Linken. Als Staatsminister für Auswärtiges predigt er nun den humanitären Kriegseinsatz. Über einen, der sich selbst gern verzeiht. Ein Porträt ■ von Heike Haarhoff
■ In der SPD-Fraktion bekommt der Arbeitminister viel Beifall. Nicht, daß sein Konzept so gut wäre – die Abgeordneten wollen Dampf ablassen. Sie fühlen sich vom Kanzler übergangen. Schröder weiß schon seit drei Wochen über die geplante Rentenreform Bescheid, fand die Einzelheiten jedoch nicht so interessant
Mit der Außenpolitik hat sich der Grüne Joschka Fischer eine neue Welt erobert, in der er das Leben eines angesehenen Politikers führt. Dabei hat er die Basis seiner Partei aus dem Auge verloren, die dieses Ansehen weder teilen will noch kann ■ Aus Bonn Dieter Rulff
■ Unter Hintanstellung seiner persönlichen Ziele hat Oskar Lafontaine der SPD wieder Selbstvertrauen und den Willen zur Macht zurückgegeben und Gerhard Schröder die Kanzlerschaft ermöglicht. Mit seinem Rücktritt hat er jetzt die Frage beantwortet, ob man mit diesem Kanzler auch Politik machen kann