Nicolas Sarkozys Programm nutzt den reichen 10 Prozent der Franzosen. Doch wegen seiner rechtspopulistischen Positionen hat auch die Unterklasse den konservativen Kandidaten gewählt
Der grüne Fraktionsvorsitzende im Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit, hält den neuen Präsidenten Frankreichs für unberechenbar und meint zugleich, dass dieser ohne die Pariser Mairevolution nie Präsident geworden wäre
Ségolène Royals Kandidatur wurde weniger vom PS-Apparat als von ihrer Parallelstruktur „Ségosphère“ getragen. Mit der Niederlage bei den Präsidentschaftswahlen beginnt der Kampf um die Zukunft der Sozialistischen Partei
Die Scottish National Party könnte mit den Liberalen und den Grünen eine Mehrheit bilden, doch die Regierungsbildung in Schottland hängt an der Frage der Unabhängigkeit
Der Ausgang des ersten Wahlgangs zeigt für die französische Schriftstellerin Geneviève Brisac: „Frankreich ist verwundet“ – und stehen in der Geschlechterfrage ganz hinten
Westafrika ist bei der Entwicklung Schlusslicht. Jetzt muss sich von Algerien über Senegal bis Nigeria eine alte Politikergeneration den Wählern stellen