■ Ohne großes Aufhebens hat der Senat beschlossen, Wahlhelfern im Öffentlichen Dienst einen Tag frei zu geben / Ausnahme bei Lehrern sorgt für Protest / Steuerzahler rechnet Kosten vor
■ Gestern wurde das zweite „Bürgeramt“ in Bremen-Vegesack eröffnet / Derweil herrscht im ersten Vorzeige-Bürgeramt Horn-Lehe große Personalnot/ Die Folge: Wartezeiten wie früher
Die neuen Bezirke (neunte und letzte Folge): Bei der Fusion sieht sich das grün regierte Schöneberg von der „Betonriege“ der seit Jahrzehnten in Tempelhof herrschenden CDU bedroht. Dort wiederum fürchtet man die Ausgaben für soziale Brennpunkte im Schöneberger Norden ■ Von Bernhard Pötter
■ Aufgrund der Gebietsreform müssen die Bezirke ab 2001 insgesamt 1.430 Stellen streichen. Der Stellenabbau bei den Leitungsfunktionen wird erst mittelfristig zu Einsparungen führen. Beamtenrecht läßt qualitative Auswahl nicht zu
■ Die Senatsverwaltungen sollen sich auf die ministeriellen Aufgaben konzentrieren. Doch die wollen kaum Einfluß abgeben. Parlament soll Ende Mai über Aufgabenteilung entscheiden
Die neuen Bezirke (Folge 8): Mit Pankow-Weißensee-Prenzlauer Berg entsteht ein Bezirk zwischen Bernau und dem Alexanderplatz. Viel gemeinsam haben die grünen Vorstädte nicht mit dem quirligen Szenebezirk ■ Von Sabine am Orde
Serie: Die neuen Bezirke (Folge 6): Die vielen Gemeinsamkeiten der Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf bedeuten für die Bezirksfürsten nur eingeschränkt, daß ein Großbezirk davon profitiert. Dennoch bringt die Fusion stärkeres gesamtstädtisches Gewicht ■ Von Rolf Lautenschläger
■ Die Grünen wollen nicht die Mehrheitsbeschaffer für die Bezirksreform sein: Die Fraktionsvorsitzenden Renate Künast und Michaele Schreyer kritisieren das Vorhaben als sachfremd und undemokratisch. Mi
Serie: Die neuen Bezirke (Folge 5): Die Politiker in Lichtenberg und Hohenschönhausen fühlen sich einem Senatsbeschluß ausgeliefert, der eigener Planung entgegenläuft. Widerstand könnte Abstimmung im Parlament gefährden ■ Von Uwe Rada
Serie: Die neuen Bezirke (Folge 3). Friedrichshain, so meint Noch-Bürgermeister Mendiburu, muß sich an das Kreuzberger Mulitkulti erst gewöhnen. Im künftigen Armenhaus Berlins befürchtet man Verteilungskämpfe um knappe Ressourcen und Streit um jugendpolitische Konzepte ■ Von Julia Naumann