Hanno Harnisch, ehemals Stasi-Spitzel, dann Sprecher der PDS, hat den Liedermacher Wolf Biermann früher bewundert. Heute wohnt er in der damaligen Wohnung des DDR-Dissidenten, der heute vor 25 Jahren aus der DDR ausgebürgert wurde
André Brie leitet den Wahlkampf des PDS-Spitzenkandidaten Gregor Gysi in der Hauptstadt. Der 51-Jährige gilt als strategischer Kopf und schärfster Kritiker der Partei. Er setzt darauf, dass die PDS im Wahlkampf nicht allzu kenntlich wird, und hofft auf den „Durchbruch“ für die Bundestagswahl 2006
Antikommunismus hüben und Schuldzuweisungen drüben: Die von Diskussionsrunden begleitete Reihe „Blickpunkt Mauer – im Film“ im Kino Toni wird beiden Seiten der Propaganda gerecht
Heute vor 25 Jahren gelang der Fußballauswahl der DDR mit dem Gewinn der Goldmedaille bei Olympia in Montreal ihr größter Erfolg. Ein Gespräch mit dem damaligen Trainer Georg Buschner (75)
taz-Serie „Die Aktivisten“ (Teil 6): Brigitte Queck reibt sich für ihre Gruppe „Mütter gegen den Krieg“ auf. Frau „Dipl. Staatwissenschaftler“ hält Slobodan Milošević für einen serbischen Patrioten – und gewinnt Stalins Lagern manches Gute ab
Am Wochenende begann ein Gedenkmarathon an den Mauerbau vor 40 Jahren. Bis zum 13. August suchen über 100 Veranstaltungen unterschiedlichster Organisationen ihre Zuhörer. Einen Konsens darüber, was die Mauer war, gibt es nicht. Aber man erträgt sich
■ Heute startet im Studio Michael Kliers Berlin-Mitte-Film „Heidi M.“: Ein Interview mit der Hauptdarstellerin und früheren DEFA-Schauspielerin Kathrin Saß
Eigentlich sollte es ein Stück über Liebe werden, jetzt geht es um die nachträgliche Verschönerung von Wirklichkeit in der DDR. Leander Haußmann über seine Inszenierung von „Paul und Paula“, die nächsten Donnerstag an der Volksbühne Premiere hat
■ Der Berliner Maler und Graphiker Manfred Butzmann hat schon SED-Größen das Fürchten gelehrt. Jetzt legt er sich auch mit BRD-Investoren an. Im Haus der Bürgerschaft ist gerade eine Ausstellung seiner Abreibungen zu sehen
Zehn Jahre deutsche Einheit, und alle ziehen Bilanz. Wer mit einem alten DDR-Reiseführer durch Berlin-Mitte reist, erfährt, was sich wirklich geändert hat – nämlich nichts. Eine Stadtbesichtigung