Kann man heute noch ein Wasserkraftwerk bauen? Ja, sagt der Bremer Umweltsenator – und legt europaweit ungekannte Fischschutzstandards fest. Derweil wollen selbst die investieren, die die Turbinen jahrelang als „unwirtschaftlich“ ablehnten
Bundesumweltminister weiht in Bremerhaven eine der größten Windkraftanlagen Deutschlands ein und warnt vor Ausstieg aus dem Ausstieg: bis zu 15.000 Jobs gefährdet
Wer in Bremen ein Wasserkraftwerk bauen will, muss vor allem auf die Fische achten, zeigt eine Diskussion im Bürgerhaus Weserterrassen. Was reichlich kompliziert sein kann
In fünf Jahren soll jeder zehnte bremische Haushalt seinen Strom aus Windenergie beziehen. Bauressort will niedersächsischen Umweltminister in die Schranken verweisen – weil bremische Unternehmen Offshore-Anlagen bauen wollen
■ Der Bau des Weserkraftwerks rückt einen Schritt näher: Die Wasserrechtsfrage ist geklärt. Doch über das weitere Vorgehen herrscht weiter Planlosigkeit im Umweltsenat
■ Vier Bewerber haben Planungen für Wasserturbinen am Weserwehr eingereicht / swb bleibt auf ihren teuren Planungsunterlagen sitzen / Senatorin Christine Wischer (SPD) ist unschlüssig
■ Das Rathaus holte Energie-Experten ins Haus, und die fanden heraus: Energiesparlampen und Thermos-Kaffeekannen sind hier noch unbekannt / Das Einsparpotenzial liegt bei 22 Prozent
■ Hucky Heck und Andreas Hoetzel wollen das totgesagte Weserkraftwerk doch noch bauen - mit Unterstützung und Geld aus der Bevölkerung / Stadtwerke sollen Planungsunterlagen freigeben
■ Was Senat und Bürgerschaft wollen, schert das Wirtschaftsressort wenig: Anstatt in Gewerbegebieten Windräder aufzustellen, blockieren Hattigs Beamte den Ausbau der Windenergie