Fremdinvestoren gesucht: Den etablierten israelischen Tageszeitungen wie „Ma'ariv“ geht es schlecht. Geld soll von außen kommen. Zulasten der Pressefreiheit.
Die „Rheinische Post“ übernimmt die „Saarbrücker Zeitung“ – und alle sind glücklich. Man muss mit dem Verkauf der Mehrheit nicht unbedingt die Kontrolle abgeben.
Hier ein Farbtupfer, da eine kleinere Schrift: Die „Süddeutsche Zeitung“ hat ein neues Layout. Das Schönste daran: Was Chefredakteur Kurt Kister dazu erzählt.
Die linke spanische Tageszeitung „El Público“ musste im Februar aufgeben. Jetzt arbeiten die Redakteure an einer Rückkehr – mit Hilfe eines Genossenschaftsmodells.
Die „Bild“-Zeitung ist für einen wichtigen Journalistenpreis nominiert. Bedanken muss sich das Blatt bei Christian Wulff, behauptet die Otto-Brenner-Stiftung.
Verlagschef Döpfner serviert Diagramme und Erfolgsnachrichten. Vor der Tür protestieren Aktivisten gegen die Bild und im Netz gibt's 200.000 Unterstützer für „Alle gegen Bild“.
Die Geschichte ist zwar mehr als dünn, doch Springer legt nach: Laut „Welt“ betreibt Günter Wallraff mit seinen journalistischen Arbeitsmethoden „klassische Agententätigkeit“.
Sie sei unkommunikativ, ihre Arbeit sei intransparent, kritisieren Mitarbeiter des „Weser Kuriers“ ihre neue Chefredakteurin. Und der Presserat rügt wegen „Schleichwerbung“.
Im niedersächsichen Walsrode kungelt das örtliche Blättchen mit einem Hells-Angels-Mitglied und Rotlicht-König. Der Presserat rügte dafür jetzt die Lokaljournalisten.