Menschen brechen „Mala Zementbaum“ im Maxim Gorki Theater ist ein Stück über die Stasi-Verstrickungen von Thomas Lawinky, der selbst den Führungsoffizier spielt Von ANJA MEIER Ausgabe vom 12.2.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Drei Männer spielen Scarlett Einen Hollywood-Mythos schlachten: Die Komödie „Mondlicht und Magnolien“ im Renaissance-Theater Von IRENE GRÜTER Ausgabe vom 9.2.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Der König in Unterhosen Der tiefergehängte Klassiker: Er glaubt nicht mehr an das humanistische Bildungsprogramm noch an den Fluchtpunkt Idealismus. Stattdessen rührt sein Versuch an, für die Figuren glaubhafte Charakterbilder der Gegenwart zu finden. Wie für das Weichei „Don Karlos“ am Deutschen Theater Berlin Von DIRK KNIPPHALS Ausgabe vom 6.2.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Monstren der Eindeutigkeit Neue Konservative und ihre libertären Eltern? „Die Probe“ schafft sie alle. Lars-Ole Walburg hat Lukas Bärfuss’ Stück über die Folgen eines Vaterschaftstests in München inszeniert Von SABINE LEUCHT Ausgabe vom 5.2.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Aufmüpfigkeit genießbar machen Am Mittwochabend hatte „De Frau“ in der Berliner Volksbühne Premiere, Jonathan Meeses Debüt als Regisseur Von HARALD FRICKE Ausgabe vom 26.1.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Unter einem schwarzen Heiligenschein Versierte Rhetorik, verwilderte Theologie. Am Hamburger Thalia Theater inszeniert Andreas Kriegenburg Arthur Millers Stück „Hexenjagd“ als kruden Zwitter. Denn der klagende, anklagende Ton der Tragödie prägt den Abend, bis am Ende, völlig unerwartet, doch die Ironie zum Vorschein kommt Von SIMONE KAEMPF Ausgabe vom 22.1.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Stolpernd zur Selbsterkenntnis Würstchen außer Kontrolle: Dorfrichter Adam kehrt zurück. Rafael Sanchez inszeniert Kleists „Zerbrochenen Krug“ am Schauspiel Hannover launig lustig und handwerklich so gediegen wie die Gartenzwerge, die das Bühnenbild bevölkern. Und wohl auch mit einem Schuss Angst vor zur großer Glätte Von EVA BEHRENDT Ausgabe vom 9.1.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Für immer, aber ohne dich Das schöne Charisma eines Machos und Losers: Karin Henkel inszeniert Franz Molnárs Vorstadtlegende „Liliom“ am Stuttgarter Schauspiel. Felix Goeser, Schauspieler des Jahres, spielt den Titelhelden, der bewusst in die Katastrophe steuert, weil der Glaube an Sinn oder einen Weg aus der Misere verloren ist Von CLAUDIA GASS Ausgabe vom 8.1.2007, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Der Anzughalter parliert plötzlich schwäbisch Der Film im Kopf der Hauptfigur: In Martin Suters Tragikomödie „Über den Dingen“ am theater rampe stuttgart löst sich die Selbstgewissheit des Managers in nichts auf Von CLAUDIA GASS Ausgabe vom 6.12.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Vorauseilende Vergreisung In Michael Thalheimers Inszenierung von Jon Fosses „Schlaf“ am Deutschen Theater Berlin bewegen sich Liebespaare in Zeitschleifen. Das schafft Déjà-vus auf der Bühne – und auch hinter den Kulissen Von KATRIN BETTINA MÜLLER Ausgabe vom 28.11.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
„Sehr publikumserschreckend“ – oder etwa nicht? Schorsch Kamerun hat in München Matias Faldbakkens Skandalroman „Macht und Rebel“ ganz bewusst das Grelle ausgetrieben und eine entspannte Revue auf die Beine gestellt Von SABINE LEUCHT Ausgabe vom 20.11.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Ernüchterte Spielsucht Geschichte zerrinnt in Geschichten, Theorie zerbröselt in der Erfahrung: Das Düsseldorfer Schauspielhaus bringt „Karl Marx: Das Kapital, Erster Band“ von Rimini Protokoll auf die Bühne Von REGINE MÜLLER Ausgabe vom 8.11.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Flugzeug nach Mallorca Tschechows „Drei Schwestern“ träumen vom tätigen Leben und stranden in Antriebslosigkeit. An der Berliner Schaubühne will Falk Richter daraus Funken für die Angst vor dem Ende der Arbeit schlagen Von CHRISTIANE KÜHL Ausgabe vom 3.11.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Die Angst vor dem Ende des Aufstands Kampf der Frauen um Macht und Männer: Nicolas Stemann hat Elfriede Jelineks „Ulrike Maria Stuart“ am Thalia Theater Hamburg inszeniert Von SIMONE KAEMPF Ausgabe vom 31.10.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Starker Abend Das Düsseldorfer Spaßtheater erhält endlich einen politischen Akzent: Sebastian Baumgarten inszeniert Jean Paul Sartres „Schmutzige Hände“ Von REGINA MÜLLER Ausgabe vom 16.10.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Das Paradies der Umgeschulten Der Dramatiker Roland Schimmelpfennig lässt alle Hoffnung fahren und schickt die Boheme in die Produktion, wenn sie den Charme der Jugend verloren hat. In Nicolas Stemanns Wiener Uraufführung von „Ende und Anfang“ wissen gerade die älteren Schauspieler am besten mit diesem Text umzugehen Von UWE MATTHEISS Ausgabe vom 10.10.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Der Mittelstand im Rausch Mittelstandsboulevard: Jürgen Gosch inszeniert Stücke von Yasmina Reza und Roland Schimmelpfennig in Berlin Von EVA BEHRENDT Ausgabe vom 22.9.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
kritikerumfrage usw… Mehr Körper, weniger Macht Von KATRIN BETTINA MÜLLER Ausgabe vom 25.8.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Josef Ackermann im Admiralspalast Das kann nur Klaus Maria Brandauer: die „Dreigroschenoper“ ohne Sex, Crime und Politik, ohne Brecht und Weill Von CHRISTIAN SEMLER Ausgabe vom 14.8.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
„Jede Nation hat Schreckliches getan“ Von der Grausamkeit des Eingeschlossenseins handelt das Stück „Avenir! Avenir!“ des iranischen Regisseurs Hamed Taheri, uraufgeführt in Stuttgart.Ein Gespräch mit Taheri und dem israelischen Komponisten Dror Feiler über die Zunahme von Grenzen und die irritierende Einsamkeit des Zuschauers Von MARCO STAHLHUT Ausgabe vom 20.7.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)