NS-Raubkunst An dieser Sammlung klebt Blut Die Gemäldesammlung des Schweizer Waffenhändlers Emil Bührle enthält 633 Werke. Ein Gutachten zeigt nun: Viele stammen aus jüdischem Besitz. Von Klaus Hillenbrand 1.7.2024
Rückgabe von NS-Raubkunst Geraubte Kunst Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) will die Möglichkeiten zur Rückerlangung von NS-Raubkunst durch die Erben der Verfolgten erleichtern. Von Klaus Hillenbrand 11.12.2023
80 Jahre Wannsee-Konferenz Vom Wannsee nach Charlottesville Was geschah wirklich? Wie ist der aktuelle Umgang mit der NS-Geschichte? Eine Tagung in der Villa Wannsee spannt den Bogen zwischen diesen Fragen. Von Klaus Hillenbrand 23.1.2022
Israel und Rechtspopulismus Mehr Gefahr als Sicherheit Kommentar von Shimon Stein und Moshe Zimmermann Die Stellung von Israels Regierung zum europäischen Rechtspopulismus ist auch eine dringliche Frage für die Juden in der Diaspora. 10.12.2018
75 Jahre Wannsee-Konferenz Die Organisation des Holocaust 15 Nazis organisierten in einer Berliner Villa die Deportation und Ermordung der Juden Europas. Eine entscheidende Etappe, aber nicht die einzige. Von Klaus Hillenbrand 19.1.2017
Atze Brauner über Kino nach den Nazis "Ich muss etwas tun für die, die tot sind" Ein Gespräch mit dem Filmproduzenten und Schoah-Überlebenden Artur Brauner, der am 1. August 90 Jahre alt wird und direkt nach dem Krieg anfing, Filme über Nationalsozialismus zu machen. 10.7.2008
Mittelalter-Experte Borgolte über die Vielfalt "Der Islam gehörte immer zu Europa" Die gegenwärtige Einwanderung von Muslimen stellt den historischen Normalfall wieder her: Seit der Spätantike gab es in Europa religiöse Pluralität. Ein Gespräch mit dem Historiker Michael Borgolte 14.4.2008
„Das ist die erste Multikulti-Etappe“ Von parallelen Gesellschaften: Der Kulturhistoriker Sander Gilman vergleicht die Integration der Juden im 19. Jahrhundert mit der von Muslimen heute. Ein Gespräch über Assimilation und Rückständigkeit, die mangelnde Durchlässigkeit der deutschen Mittelschicht und den Integrationsfaktor Bildung Von STEFFEN STADTHAUS Ausgabe vom 14.1.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Ein großer Baum fängt viel Wind Ihr Lebenswerk ist der Kampf um das Holocaust-Denkmal. Wenn es darum geht, ist Lea Rosh nicht zimperlich. Fragen nach dem Warum regen sie auf. „Was soll das“, sagt sie, „ich nehme mir das Recht, mich zu engagieren.“ Rosh’ Gegner nennen dieses kämpferische Engagement Profilierungssucht Von SUSANNE STIEFEL Ausgabe vom 18.2.2004, Seite 13, Gesellschaft Download (PDF)
Im Gedenken sollte man von einer Selektion absehen Noch ehe das zentrale Mahnmal in Berlin ans Netz des Gedenkens geht, ist es Zeit, den infantilen Streit der einzelnen Opfergruppen zu beenden. Das anscheinend unvermeidliche Mal muss für alle Opfer der Nazis offen sein. Ein klares Wort zum heutigen Holocaust-Gedenktag Von RAFAEL SELIGMANN Ausgabe vom 27.1.2004, Seite 13, Gesellschaft Download (PDF)
Eine Ausstellung, die allen Fragen ausweicht Nicht einmal der Ort der Ausstellung wird reflektiert, der aber vielfachen Anlass zur Kontextualisierung böte: In der Holocaust-Ausstellung im Berliner Kronprinzenpalais soll auch die Realgeschichte der so genannten Vergangenheitsbewältigung in beiden deutschen Staaten zur Darstellung kommen Von ANDREAS KRÜGER Ausgabe vom 29.1.2002, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Selektion per Lochkarte Aufarbeitung oder Entlastungsdiskurs? „IBM und der Holocaust“ – ein Buch des amerikanischen Autors Edwin Black Von NICOLE MASCHLER Ausgabe vom 22.2.2001, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Aus der Debattenindustrie Ressentiment statt Aufklärung: Norman G. Finkelstein bleibt die Belege zu seiner These der Instrumentalisierung des Holocaust weitgehend schuldig Von BRIGITTE WERNEBURG Ausgabe vom 7.8.2000, Seite 15, Kultur Download (PDF)