Surrealismus und Antifaschismus Unter der Schablone wächst es wild Was kommt raus, wenn die Kunst des Surrealismus als politische Bewegung gedeutet wird, wie es jetzt das Lenbachhaus München in einer Ausstellung tut? Von Hans-Jürgen Hafner 26.10.2024
Manifesta15-Kunstfestival in Barcelona Mit Motoren- und Bienen-Brummen Den Blick auf die eigene Region verändern, das will man auf der Manifesta 15. In und um Barcelona steht deshalb Kataloniens Infrastruktur im Fokus. Von Beate Scheder 9.9.2024
Kunst als Mittel der DDR-Diplomatie Der Blick nach Skandinavien Die Ostseebiennalen wurden von DDR-Behörden kaum kontrolliert. An ihre Kunstszene erinnert eine Schau über den Dänen Jørgen Buch in Rostock. Von Jens Malling 4.8.2024
Politik zu NS-Raubkunst Zum zahnlosen Tiger reformiert? Claudia Roths schnelle Auflösung der Beratenden Kommission zur NS-Raubkunst zugunsten eines Schiedsgerichts stößt auf ein geteiltes Echo. Von Klaus Hillenbrand 22.7.2024
Start der 70. Kurzfilmtage Oberhausen „Ein Klima des Ressentiments“ Der Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, Lars Henrik Gass, erhält Anfeindungen für seine Solidarität mit jüdischen Opfern. Interview von Regine Müller 28.4.2024
Russland bei der Biennale in Venedig Es geht vor allem um Lithium Russland überlässt auf der Kunstbiennale in Venedig seinen Pavillon Bolivien. So wird postkolonialer Kitsch für Propaganda genutzt. Von Yelizaveta Landenberger 18.4.2024
Israel und die Biennale in Venedig Ist das Protest? Der Krieg in Gaza macht vor der Kunstbiennale in Venedig nicht Halt. Reaktionen auf die vorläufige Schließung des israelischen Pavillons. Von Jonathan Guggenberger 19.4.2024
Die Kulturpolitik von Ekrem İmamoğlu Es boomt die Kunst am Bosporus Istanbuls kürzlich im Amt bestätigter Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu von der oppositionellen CHP tritt gegen eine Islamisierung an – mit Kultur. Von Ingo Arend 15.4.2024
Ausstellung zu NS-Raubkunst Dem Ruinenwert noch entkommen Eine Linzer Ausstellung rekonstruiert die Geschichte während der NS-Zeit im Salzkammergut eingelagerter Kunst. Manches wird dabei weichgezeichnet. Von Nikolaus Bernau 27.3.2024
Kunst-Triennale in Ruanda Der Wirklichkeit voraus Der Erinnerung an den Genozid kann man in Ruanda nicht entkommen. Doch auf der ersten Kigali Triennale feiert eine junge Künstlergeneration das Leben. Von Tom Mustroph 5.3.2024
Digitale Sphäre in der Kunst So düster, dieses Technozän Es rauscht in der Black Box: 40 Künstler:innen rechnen in der Berliner Ausstellung „Poetics of Encryption“ mit der digital durchdrungenen Welt ab. Von Martin Conrads 20.2.2024
Umgang mit „Fluchtgut“ Vom Verlust von Vermögen Wurde es geraubt oder freiwillig verkauft? Wie mit vom Nationalsozialismus verursachten Vermögensverlusten umzugehen ist, ist kontrovers. Von Julien Reitzenstein 30.1.2024
Meredith Monk in München Sprache als Form Meredith Monk ist Grenzgängerin der Künste seit den 1960er Jahren. Das Haus der Kunst widmet der 81-jährigen New Yorkerin nun eine große Werkschau. Von Maxi Broecking 22.1.2024
Rückgabe von NS-Raubkunst Geraubte Kunst Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) will die Möglichkeiten zur Rückerlangung von NS-Raubkunst durch die Erben der Verfolgten erleichtern. Von Klaus Hillenbrand 11.12.2023
Symposium zur documenta 15 Die Welt ist zu schnell Ein Symposium in Kassel sollte den Antisemitismus der documenta 15 aufarbeiten. Doch es zeigte vor allem, in welcher Krise die Kunst derzeit steckt. Von Sophie Jung 20.11.2023
Kulturarbeit für Saudi-Arabien Von der Wüste geblendet Aufträge und Aufmerksamkeit verspricht die Kulturpolitik Saudi-Arabiens. Dabei fehlt oft der Blick auf die Menschenrechte im autoritären Regime. Von Ingo Arend 5.11.2023
Verfahren gegen Attentäter eingestellt Behörden ließen den Mob gewähren Beim Pogrom von Sivas 1993 starben 37 Menschen. Dass die türkische Justiz das Verfahren dazu einstellt, ist für die Angehörigen schwer zu verstehen. Von Wolf Wittenfeld 25.9.2023
Kunstfest Weimar Gedenken und Gartenflucht Beim Kunstfest in Thüringen kreisen Performances und Aufführungen um private Paradiese, Nietzsches Schwester sowie die Deutschen und den Klimaschutz. Von Dorothea Marcus 27.8.2023
Kuratoren über 200 Jahre Kunstverein „Streiten darüber, was Kunst ist“ Kunstvereine halten die Spannung zwischen Bürgerlichkeit und Kritik, in München seit 200 Jahren. Ein Gespräch über NS-Zeit, Museen oder Klassenfragen. Interview von Tal Sterngast 16.8.2023
Finnlands Kulturszene Die Geister fürchten sich Noch gibt sich Finnlands neue Rechtsregierung moderat, doch die Kulturszene ist besorgt. Das zeigt eine Reise durch den finnischen Kunstsommer. Von Ingo Arend 26.7.2023