Nervtötend, dieser Medienmainstream: Merkel, heißt es, werde Kanzlerin. Warum eigentlich? Und: Was hätte ein schwarz-rotes Projekt davon, das als solches noch allerlei Erklärungen harrt?
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat diesmal Recht: Die Diskussion über die Wahlberichterstattung und den Zustand des politischen Journalismus muss geführt werden – und zwar dringend
Von A wie Abfinden bis W wie Würstchen: Ein kleines Lexikon für Politiker im Koalitionsclinch unter besonderer Berücksichtigung der ➝ demokratischen Gepflogenheiten und des ➝ Wählerwillens
Das Ergebnis der Bundestagswahl läuft auf ein Patt hinaus. Trotzdem weigern sich die Parteien, in neuen Koalitionen zu denken. Warum Minderheitsregierungen in Deutschland so verpönt sind
Immer deutlicher zeigt sich das Leitmotiv der schon fast abgewählten rot-grünen Regierung: Das Mitleid mit den geschundenen Politiker-Kreaturen könnte die letzten Reserven mobilisieren
Angela Merkel hat ihre Mannschaft vorgestellt. Im Hintergrund bildet sich derweil bereits ein anderes Team: das der Messerwetzer. Sie werden einer Kanzlerin Merkel das Leben schwer machen
Politiker in Ost und West lieben die Kunstfigur des „Ostdeutschen“. Was ließe sich auch besser instrumentalisieren als ein vermeintliches Kollektiv von Frustrierten? Wer da mitspielt, hat verloren
Edmund Stoiber patzt mal wieder im Wahlkampf, und der politische Gegner übertrifft sich in erregter Schadenfreude. Das mag unterhaltsam sein. Politisch ist es nicht, demokratisch schon gar nicht
Weil Angela Merkel schon als Amtsinhaberin gesehen wird, will sie Außenseiter Gerhard Schröder nicht mit einem Schaukampf aufwerten. Richtig so! Verdient hat das nur einer: Oskar Lafontaine
Roland Koch empfängt seinen Kumpel, den Dalai Lama. Das geistliche und weltliche Oberhaupt der Hessen und den tibetanischen Ministerpräsidenten verbindet mehr, als man glauben möchte
Kann vorkommen – oder völlig verkommen? Skandale sind immer ein Hinweis auf Missstände – und Anstoß zu Reformen. Der VW-Skandal zeigt: Union und FDP haben da einiges von Rot-Grün gelernt