US-Vizepräsident Biden ist zu Gesprächen nach Bosnien und Herzegowina, Serbien und in den Kosovo gereist. Dort sind die Erwartungen an die neue US-Regierung hoch.
Der US-Präsident spielt in der Türkei die Rolle des Brückenbauers, zwischen verfeindeten Nachbarn, zwischen Religionen und Nationen. Und dabei wirkt er stets glaubwürdig.
Die Videobotschaft von US-Präsident Obama an den Iran hat für sich genommen keine Substanz. Dennoch: Sie ist eine wichtige politische Geste und markiert einen Neubeginn.
US-Präsident Obama und Außenministerin Clinton ergreifen neue Initiativen für Afghanistan-Politik, Rüstungskontrolle und Abrüstung. Auch Teheran soll eingebunden werden.
Russlands Außenminister Lawrow trifft erstmals auf seine US-Amtskollegin Clinton. Es wird eine Verbesserung der Beziehungen erwartet - trotz sensibler Verhandlungsthemen.
Brasiliens Präsident Lula drängt auf ein Ende des US-Embargos. So macht er sich zum Fürsprecher von Raúl Castro. Bruder Fidel passt diese Richtung gar nicht.
Die Regierungen in Washington und Bagdad regeln die Stationierung der US-Soldaten und deren Abzug. Nun muss das Parlament zustimmen. Schiitenführer al-Sadr droht mit Anschlägen.
Die arabische Welt kann es kaum erwarten, dass US-Präsident Bush endlich abtritt - und will keinen Nachfolger McCain. Obama-Euphorie herrscht dennoch nicht.
Das US-Regionalkommando "Africom" nimmt als Struktur für militärische Aktivitäten der USA in Afrika die Arbeit auf. In Afrika wollte es niemand. Darum bleibt "Africom" in Stuttgart.
Anstatt Pakistan zu bombardieren, müsse dem Land geholfen werden, sagt der frühere deutsche Botschafter in Islamabad und der neue Chef des Orient-Instituts, Gunter Mulack.
Haben US-Falken Georgiens Präsidenten zum Waffengang gegen Russland ermuntert? Bislang nur eine Verschwörungstheorie, aber einige Indizien sprechen dafür.
Der Konflikt zwischen linker Regierung und Opposition eskaliert. Jetzt soll der US-Botschafter das Land verlassen. Die Regierung wirft ihm vor, an einer Verschwörung beteiligt zu sein.
Das westliche Verteidigungsbündnis wird derzeit vielfach und zu Unrecht als Retter angerufen. Ebenso gerne wird vergessen, dass Georgien der erste Aggressor war.
Polen will sich mit dem Raketenabwehrschild gegen Russland und andere „Schurkenstaaten“ schützen. Dass dieser Schild gar nicht funktioniert, ist nebensächlich
Die Einbeziehung von Tschechien und Polen in den Einflussbereich der USA setzt der russischen Führung zu. Die hat sich mit dem Verlust der Supermachtrolle noch nicht abgefunden.
Während das "alte Europa" den Georgienkonflikt schrittweise und einvernehmlich lösen wollte, ist Georgien für die USA nur ein Baustein, um Russlands Macht einzuschränken.