Massenflucht in Libanon Zurück im Krieg Zehntausende Menschen fliehen im Libanon vor israelischen Bomben. Die Notunterkünfte sind voll, viele übernachten in Autos oder auf den Straßen. Von Julia Neumann 5.3.2026
Hisbollah greift Israel an Raketen für Teheran, Trümmer für Beirut Kommentar von Julia Neumann Der Kriegseintritt der Hisbollah ist unverantwortlich und suizidal. Israel wird die Gelegenheit nutzen, den Krieg im Libanon auszuweiten. 2.3.2026
Iran-Krieg weitet sich auf Libanon aus Hisbollah steigt in den Krieg ein Hunderttausende Menschen fliehen aus Beirut nach israelischen Gegenschlägen. Die libanesische Regierung verbietet der Hisbollah militärische Aktivitäten. Von Julia Neumann 2.3.2026
Chamenei tot, Völkerrecht schon beerdigt USA und Israel attackieren Iran, damit endet die Ära des Führers Ajatollah Ali Chamenei. Ein Nachruf und mehr 2,3, 3,4 4Die Islamische Republik reagiert mit Angriffen in der Golfregion. Warum? 5Wie nehmen Exiliraner*innen in Deutschland den Krieg wahr? 21 Ausgabe vom 2.3.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Chamenei durch Israel getötet Auf den Tod des Diktators wird kein Frieden folgen Kommentar von Karim El-Gawhary Das Mullah-Regime hat seine wichtigste Symbolfigur verloren, aber es wird weitermachen. Wahrscheinliche Szenarien sind eine Militärdiktatur oder Chaos. 1.3.2026
Kritische Theorie gegen Islamogauchisme Islam – Kritik und Apologie von links Gastkommentar von Stephan Grigat Marx kritisierte die „bequeme Zweiteilung“ in Gläubige und Ungläubige im Islam. Horkheimer attestierte der Religion einen immanenten Hang zur Gewalt. 27.2.2026
Zusammenleben in Israel Wo Frieden möglich scheint Im israelischen „Friedensdorf“ leben Juden und Palästinenser nah zusammen. In Tel Aviv kämpfen Aktivisten gegen Hass und Misstrauen. Kann ein Miteinander doch gelingen? Von Felix Wellisch 18.2.2026
Steinmeier im Libanon „Alle Seiten müssen sich an Waffenruheabkommen halten“ Bundespräsident Steinmeier pocht auf die Entwaffnung der Hisbollah und sagt weitere Hilfen zu. Die israelische Besetzung im Libanon müsse beendet werden. Von Julia Neumann 16.2.2026
Gaza nach dem Krieg Eine Riviera für die Palästinenser Essay von Susanne Knaul Nach Israels Abzug vor gut 20 Jahren gab es eine Chance für Frieden und Wohlstand im Gazastreifen. Die Wahl der Hamas war der Anfang der Katastrophe. 14.2.2026
Zukunft von Iran Mit dem Fall des Regimes wird das Land nicht demokratischer Kommentar von Karim El-Gawhary Die Mullah-Diktatur muss fallen, das wünschen sich viele. Genauso viele profitieren vom System und halten daran fest. Die Lage in Iran bleibt fragil. 16.1.2026
Israelische Angriffe in Libanon 25 Angriffe innerhalb von 30 Minuten Israels Militärschläge belasten zunehmend die Waffenruhe mit Libanon und der Hisbollah. Jetzt wurden auch Angaben von UN und Libanons Armee ignoriert. Von Julia Neumann 12.1.2026
Netanjahu kritisiert Australiens Premier Eine unverschämte Intervention Kommentar von Urs Wälterlin Israels Ministerpräsident wirft Australiens Premierminister vor, an dem Bondi-Beach-Attentat mitschuldig zu sein – wegen dessen Unterstützung Palästinas. 16.12.2025
Expertinnen zu Antisemitismus „Sorge um die Kinder, um sich selbst und um die Zukunft“ Friederike Lorenz-Sinai und Marina Chernivsky forschen zu jüdischem Leben in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023. Die Bedrohung halte an, sagen sie. Interview von Frederik Eikmanns 4.12.2025
Proteste in Israel „Schick die Regierung des Massakers nach Hause“ Noch immer verhindert Premier Netanjahu eine unabhängige Untersuchung des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023. Dagegen gehen Tausende auf die Straßen. Von Dinah Riese 23.11.2025
„Ich will in dieser Stadt ein Fenster haben“ In Deutschland stehen Juden und Nichtjuden historisch in einem Zustand dauerhafter Nichtverbindung, beobachtet die Psychologin Marina Chernivsky. Der 7. Oktober hat Vergangenheiten aufbrechen lassen und die zeitlichen wie die generationalen Grenzen durchlässiger gemacht, so schreibt sie in ihrem neuen Buch „Bruchzeiten“. Mit der taz spricht sie über diese Brüche, die Schatten der Vergangenheit und was sie sich frei fühlen lässt. Von Amelie Sittenauer Ausgabe vom 13.11.2025, Seite 18, kultur Download (PDF)
Treffen in Istanbul Muslimische Staaten drängen auf baldige Gaza-Verhandlungen In Gaza ist der Waffenstillstand brüchig. Deshalb sollte es bald Verhandlungen zur zweiten Phase des Trump-Plans geben, fordern sieben muslimische Länder. Von Jürgen Gottschlich 3.11.2025
Lage in Gaza Gesunkene Chancen auf eine dauerhafte Waffenruhe Kommentar von Lisa Schneider Gegen die Waffenruhe verstoßen die terroristische Hamas und die israelische Armee. Das wird die Entsendung internationaler Kräfte deutlich erschweren. 30.10.2025
Waffenruhe im Gazastreifen Der Gazastreifen bleibt ein Pulverfass Trotz der Eskalation der letzten Tage positionieren sich Israel wie die Hamas für die zweite Phase der Waffenruhe. Als Nächstes soll Gazas Verwaltung verhandelt werden. Von Karim El-Gawhary 29.10.2025
Macht der Hamas in Gaza Bedingt entwaffnungsbereit Israels Armee hat die Hamas vielleicht demontiert, aber nicht besiegt. Die Miliz nutzt die Waffenruhe im Gazastreifen, um gegen Rivalen vorzugehen. Von Lisa Schneider 24.10.2025
Nach dem Waffenstillstand in Gaza Ein Anfang, aber kein Ende Essay von Karim El-Gawhary Der Waffenstillstand hält – vorerst. Doch wer den Gazastreifen künftig kontrollieren soll, bleibt offen. Was es braucht für einen nachhaltigen Frieden. 17.10.2025