Elias-Frank-Haus in Basel Nachfahren von Anne Franks Familie wollen ihr Haus retten Die Familie Elias überlebte in ihrem Haus in Basel den Holocaust. Nun droht das Stück Weltgeschichte Gegenstand von Immobilienspekulationen zu werden. Von Marco Fründt 22.3.2025
NS-Raubkunst An dieser Sammlung klebt Blut Die Gemäldesammlung des Schweizer Waffenhändlers Emil Bührle enthält 633 Werke. Ein Gutachten zeigt nun: Viele stammen aus jüdischem Besitz. Von Klaus Hillenbrand 1.7.2024
Flucht im Zweiten Weltkrieg Die Grenze und der Tod Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung zum 77. Mal. Erinnern ist Gedenken – die taz hat die tragische Flucht eines Ehepaares rekonstruiert. Von Klaus Hillenbrand 8.5.2022
Zweifel am Kauf von Fluchtgut Die Debatte um die Kunstsammlung Bührle im Kunsthaus Zürich hält an Ausgabe vom 31.12.2021, Seite 19, kultur Download (PDF)
Waffenfabrikant macht Kulturpolitik Zürcher Standortmarketing Die Debatte zum Erweiterungsbau des Kunsthauses in Zürich hält an. Grund ist die Präsentation der Sammlung des Waffenfabrikanten Emil G. Bührle. Von Rudolf Walther 6.10.2021
Zürcher Bunker aus dem 2. Weltkrieg Wehrhafte Schweiz Wie die Eidgenossen Hitlers Armee trotzen wollten: In Zürich kann man das anhand zahlreicher Bunker und Befestigungsanlagen besichtigen. Von Rudolf Walther 28.11.2019
Kommentar Gurlitt-Ausstellung Geniale Rollenverteilung Kommentar von Brigitte Werneburg Bei der Schau der Gurlitt-Sammlung in Bonn und Bern herrscht in Sachen Raubkunst eine klare Trennung. Die Schweiz meidet die toxischen Werke. 3.11.2017
Eröffnung von Gurlitt-Ausstellungen Wem gehören die Werke? Die Bundeskunsthalle Bonn und das Kunstmuseum Bern zeigen parallel erstmals Exponate aus dem „Schwabinger Kunstfund“. Von Johanna Schmeller 2.11.2017
Schlepper im Zweiten Weltkrieg Das schmutzige Metier der Retter Auch im Zweiten Weltkrieg waren Schlepper Kriminelle – und die letzte Hoffnung vieler Flüchtlinge. Denn legale Wege waren auch damals versperrt. Von Eberhard Hübner 1.7.2016
Künstlerin Elianna Renner über den Umgang mit der Nazizeit „Die Schoah war bei uns zu Hause“ Kommentar von Elianna Renner In der Familie von Elianna Renner war Deutschland eine No-go-Area. Bis sie nach Bremen zog, um zu studieren. 23.5.2016
Raubkunst aus der Nazizeit Sammleroase Schweiz Das Kunsthaus Zürich will in einem neuen Anbau Werke aus der Stiftung Bührle zeigen. Weil viele als Raubkunst gelten müssten, ist das umstritten. Von Rudolf Walther 14.10.2015
Die Kühne-Story: Wie ein Traditions-Unternehmen Jubiläum feiert Kühne&Sohn Kühne+Nagel pflegt einen äußerst eigenwilligen Umgang mit seiner Geschichte: Das liegt daran, dass die zugleich eine gut gehütete Familiengeschichte ist. Von Henning Bleyl 25.7.2015
Gurlitts Erbe geht nach Bern KUNST Kunstmuseum Bern sichert Restitution von geraubter Kunst zu, darf aber die Sammlung „entarteter Kunst“ aus deutschen Museen vollständig erhalten Ausgabe vom 25.11.2014, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Die Kosten trägt Berlin KUNSTERBEN Die „Vereinbarung zum Nachlass von Cornelius Gurlitt“ stellt klar: In Deutschland verbleiben nur Werke unklarer Herkunft, alles andere geht in die Schweiz Von THOMAS GERLACH Ausgabe vom 25.11.2014, Seite 04, SCHWERPUNKT 2 Download (PDF)
Handelsplatz der Nazis KUNSTHEHLER Bern sieht keinen Anlass, die eigene Rolle bei der NS-Kunstpolitik zu thematisieren Von BRIGITTE WERNEBURG Ausgabe vom 25.11.2014, Seite 04, SCHWERPUNKT 2 Download (PDF)
Kommentar Gurlitt-Erbe Scheinheilige deutsche Kulturpolitik Kommentar von Klaus Hillenbrand Die von Nazis geraffte „entartete Kunst“ der Gurlitt-Sammlung wandert entschädigungslos nach Bern. Offenbar will man NS-Unrecht nicht aufarbeiten. 24.11.2014
„Er war eine Art Terrorkaplan“ BRAUN-ROT Der Schweizer François Genoud verband den historischen Nazismus mit dem Antiimperialismus der Neuen Linken. Willi Winkler im Gespräch über einen „Schattenmann“ des 20. Jahrhunderts Von ANDREAS FANIZADEH Ausgabe vom 15.1.2011, Seite 25, Kultur Download (PDF)
Kir Royal und Massenmord DIE SCHRECKLICHE TANTE Der Thyssen-Bornemisza-Clan und das ungesühnte Massaker an 200 jüdischen Zwangsarbeitern im österreichischen Rechnitz 1945 Von RUDOLF WALTHER Ausgabe vom 16.1.2010, Seite 27, Kultur Download (PDF)
Klage von Schweizer Journalisten abgewiesen Kapriziöses Urteil Der Menschenrechtsgerichtshof entscheidet gegen den Schweizer Journalisten Martin Stoll, der die "Nazigold"-Affäre durch Enthüllungen zuspitzte. Von Christian Rath 10.12.2007