Pannenabstimmungen im Senat

Schon zweimal gab es Gegenstimmen

Der Rechts-Senat begann seine Arbeit im Oktober 2001 mit einer bösen Panne: CDU-Bürgermeister Ole von Beust fing sich bei seiner Wahl in geheimer Abstimmung zwei Gegenstimmen aus dem eigenen Lager ein. Wer die Abtrünnigen waren, „haben wir nie ausspioniert“, sagt CDU-Fraktionssprecher Hein von Schassen. Gemunkelt wurde aber, dass die Stimmen aus den Reihen der Christdemokratie kamen. Bei der als Nachzüglerin im Januar 2002 vereidigten parteilosen Kultursenatorin Dana Horáková wurde es noch peinlicher. „Da war es richtig eng“, nennt von Schassen das. Vier KoalitionärInnen versagten damals ihre Zustimmung. Die frühere Bild-Journalistin kam nur durch, weil auch die SPD die Gelegenheit verpennte und nicht vollzählig zur Abstimmung erschien. AHA