Falkensee: Protest gegen QAnon-Redner
Ein „Bündnis gegen Rechts“ stellt sich in Falkensee (Havelland) gegen einen geplanten Auftritt eines Anhängers der QAnon-Ideologie in der Stadthalle. Am Samstag soll es in dem Städtchen neben Spandau eine Protestkundgebung geben. QAnon ist eine Gruppe, die vor allem im Internet Verschwörungsmythen verbreitet, bei denen laut Verfassungsschutz auch eine Verbindung zum Antisemitismus besteht. „Wir befürchten, dass Falkensee sich etabliert als rechter Vorort von Berlin“, sagte der Falkenseer Stadtverordnete der Linken, Eric Heidrich, der zum „Bündnis gegen Rechts“ gehört, am Mittwoch. Das Bürgerbündnis schreibt auf seiner Internetseite, es sei nicht angebracht, „die Stadthalle als öffentliche Bühne für Antisemitismus und Verschwörungsideologien zur Verfügung zu stellen und diese damit für die Allgemeinheit quasi zu legitimieren“. (dpa)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen